23
Jan
2008

Der nächste DILD

Ich find's echt wahnsinnig, wie schnell mein Unterbewusstsein mich mit neuen Klarträumen belohnt, sobald ich auch nur die geringsten Anstrengungen in diese Richtung unternehme. Heute nacht, nach einem eher unfreiwilligen WBTB, gab's nämlich mal wieder einen DILD. Und diesmal war's sogar ein recht langer und stabiler Traum.

Doch die Traumerinnerung für diese Nacht beginnt mit einem Trübtraum: Ich steige mit meinem Freund in sein Auto, dass in der Nähe meiner Wohnung geparkt ist. Wir fahren los, ich sitze am Steuer. Wir fahren an meiner Wohnung vorbei. Ich schaue auf den Tacho - knapp über 50. Mein Freund fragt, warum ich langsamer werde. Ich sage, dass man hier ja nur 30 fahren darf.
Plötzlich sind wir nicht mehr in P., sondern in O., und fahren in einer Kolonne von mehreren Autos. Aus einer Seitenstraße kommt von rechts ein Polizeiauto. Ich fühle mich bestätigt und sage irgendetwas in der Richtung zu meinem Freund.
Das Polizeiauto stoppt den Verkehr, alle Autofahrer steigen aus. Wir werden befragt, weil vor der Kolonne ein Kind über die Straße gelaufen ist und fast angefahren worden wäre. Ich sage dem Polizisten, dass ich kein Kind gesehen habe. Daraufhin macht er anzügliche Bemerkungen, ob ich vielleicht eher mit meinem Freund beschäftigt gewesen wäre. Ich bin sauer und sage gar nichts mehr. Mein Freund unternimmt nichts, um mich zu verteidigen - also bin ich auch sauer auf ihn und gehe einfach. Ich will mit dem Auto wegfahren, doch ich habe keinen Schlüssel.
Plötzlich sitze ich auf einem Fahrrad und fahre nach Hause zu meinen Eltern. Unterwegs treffe ich K., die ich eigentlich nur vom Sehen aus der Schule kenne. Wir unterhalten uns, dann fahre ich weiter. Als es bergauf geht, steige ich ab und schiebe mein Fahrrad.
An einer Wiese sind viele Leute, die ich von früher aus der Schule kenne. Ich treffe A. und rede mit ihm. Währenddessen entferne ich ein Stoffknäuel mit vielen Stecknadeln drin hinten von meiner Kleidung, da mich die Nadeln gestochen haben. Ich stecke das komische Gebilde in einen Leinenbeutel und überlege, wie ich es am besten nach Hause transportiere. Entweder am Lenker oder auf dem Gepäckträger.
Dann will ich wieder weiterfahren, damit mein Freund mich nicht findet. Ich überlege, ob er sich mittlerweile gut genug in O. auskennt, um zu wissen, wo er hinfahren muss.

Aus diesem Traum wache ich auf, liege im Bett und stelle fest, dass ich auf's Klo muss. Anschließend zwinge ich mich, noch ein paar Minuten wach zu bleiben und den Traum im Gedächtnis zu behalten.

Dann bin ich wieder eingeschlafen, und schon kam der nächste Traum:
Ich gehe durch einen ziemlich heruntergekommenen Wohnblock. Hier wohnt mein Kollege M., den ich besuchen will. Ich fahre mit dem Aufzug und gehe dann durch einen verdreckten, kalten, menschenleeren Flur. An der Wand klebt ein Zettel, der mir den Weg weist. Ich finde die richtige Zimmertür und gehe in die Wohnung. Allerdings wohnt hier mein Kollege E. - wobei mir entfallen ist, dass ich eigentlich M. besuchen wollte und nicht E. Draußen stürmt es, in der Wohnung ist es kalt. Ich frage E., ob er bei mir übernachten möchte. Er missversteht dieses Angebot und fragt mich, ob ich mit meinem Freund Schluss gemacht habe.
Plötzlich ist noch ein anderer Kollege da. Zu dritt schauen wir aus dem Fenster und sehen, dass es schneit. Außerdem schießen die Leute Silvesterraketen ab, die waagerecht über den Boden schießen.
Dann sind wir draußen, haben eine Art Schlitten dabei. Ich sitze darin und meine beiden Kollegen geben dem Schlitten einen Schubs. Ich rutsche davon, kann nicht lenken und nicht bremsen. Ich bin sauer auf die beiden. Als der Schlitten endlich anhält, steige ich aus und gehe wieder zurück zum Haus.
Auf der Einfahrt überkommt mich plötzlich das Gefühl, dass ich träume. Ich mache den Nasen-RC und kann atmen. Na wunderbar! Weil sich der Traum nicht so wahnsinnig stabil anfühlt, gehe ich weiter bis zur Haustür und lasse mich dort auf alle Viere nieder. Ich fühle mit den Händen die Türmatte aus Gummi und dahinter den verschmutzen Fliesenboden des Flurs. Wie immer wirkt sich dieses Betasten der Umwelt positiv auf die Stabilität aus.
Dann bin ich plötzlich wieder im Aufzug. Jemand anders betritt den Aufzug, und ich habe schreckliche Angst vor der Person. Gleichzeitig denke ich: "Nicht aufwachen - das ist alles nur ein Traum. Keine Angst haben!" Also spreche ich die Person an und frage: "Wer bist du?" Meine Stimme klingt (wie schon in meinem allerersten DILD) sehr blechern. Und in dem Moment erkenne ich die Person, es ist unser Azubi M. Sofort kehrt sich die Situation um - ich habe überhaupt keine Angst mehr, dafür kauert der Azubi am Boden und sieht mich voller Panik an.
Der Aufzug hält an, ich steige aus und betrete durch eine Tür ein großes Modegeschäft. Um klar zu bleiben, halte ich mir fast dauerhaft die Nase zu und atme weiter. Außerdem habe ich wieder das Bedürfnis nach mehr Stabilität. Also greife ich nach dem erstbesten Kleidungsstück und ertaste es. Es handelt sich um eine Jacke mit Fellkragen.
Danach gehe ich weiter und sehe meinen Kollegen K. auf einem Stuhl sitzen. Ich rede kurz mit ihm und gehe weiter.
Der Rest des Traums ist jetzt ziemlich privat - und landet deshalb in einem Offline-Eintrag.

Jedenfalls bin ich am Ende des Traums kurz aufgewacht und sofort wieder eingeschlafen. Daraufhin gab's noch einen weiteren Traum:
Ich bin mit einigen Kollegen unterwegs zum Mittagesssen. Wir gehen über eine riesige Kreuzung und betreten ein American Diner.
Dann sitzen wir plötzlich alle an den Tischen, als mein Chef auf mich zukommt. Er will, dass ich am Wochenende arbeite. Ich bin einverstanden, sage ihm aber, dass ich dafür vollen Freizeitausgleich will. Er möchte dann irgendeinen Kompromiss finden, doch ich bleibe hart und bestehe auf zwei freien Tagen im Ausgleich für's Wochenende. Er schaut mich ganz verzweifelt an und geht dann. Wir verlassen alle den Raum und gehen wieder in unsere Büros. Dabei sprechen mich einige Kollegen an, dass sie meinen Auftritt gerade sehr gut fanden.
Szenenwechsel, ich bin in meinem Büro. Ich erzähle I. von dem Gespräch mit meinem Chef. Sie findet das Ganze recht lustig und meint, dass es vollen Freizeitausgleich noch nie gegeben hätte. Aber ich sollte es ruhig mal versuchen.

21
Jan
2008

Traumtagebuch

Die guten Vorsätze halten noch an - und ich werde meinen Traum von heute nacht gleich aufschreiben.

Ich bin zu Hause bei meinen Eltern und habe ein neues Online-Game entdeckt. Hierbei geht es darum, eine Zirkus-Figur zu entwickeln. Ich kann mich nicht so recht entscheiden, ob ich Artist oder Clown werden möchte und melde meine Figur deshalb vorerst nicht zu einem der Kurse an.
Dann ein Szenenwechsel. Ich stehe in der Küche und lasse Zucker in der Pfanne schmelzen. Als er langsam braun wird, gebe ich Wasser hinzu und die Karamellmasse wird fest. Ich stelle die Pfanne wieder auf die Herdplatte und rühre weiter, damit sich der Zucker wieder auflöst und flüssig wird.

20
Jan
2008

Eine hilfreiche Traumgestalt

Kaum zu glauben - seit gestern habe ich mir vorgenommen, mich wieder mehr mit dem Thema Traumtagebuch und Klarträume zu beschäftigen, und schon werde ich heute nacht mit einem DILD belohnt.

Ich sitze in an einem Tisch. Mir gegenüber sitzt meine Kollegin N., die mich fragt, wie es mit momentan bei mir in Bezug auf Klarträume läuft. Ich weiß sofort: "Stimmt, ich träume ja." Ich bin ganz glücklich und nehme sie in den Arm. Dann mache ich zur Sicherheit den Nasen-RC - tatsächlich, ich kann atmen. Der Traum ist extrem stabil, ganz anders als bei den letzten Malen. Liegt anscheinend dran, dass es mitten in der Nacht ist und ich fester schlafe als beim Mittagsschlaf.
Ich bitte N. darum, mich bei der nächsten Begegnung auch wieder darauf hinzuweisen, dass ich träume. Während ich noch überlege, was ich jetzt machen könnte, werde ich wieder trüb und kann mich an den Rest des Traums nicht erinnern.

19
Jan
2008

Traumtagebuch

In den letzten Wochen ist mein Traumtagebuch eindeutig zu kurz gekommen. Das soll sich ab sofort wieder ändern.
Gestern abend war ich im Kino: "Keinohrhasen" Das meinen Träume heute nacht anscheinend ziemlich beeinflusst.
Vorher gab's jedoch eine andere Traumszene, die man vielleicht sogar als präluzid bezeichnen könnte.

1) Ich fahre mit meinem Roller auf einer gut ausgebauten Hauptstraße. Es ist dunkel. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, ist das jedoch kein echter Traum, sondern mehr so ein Bild, dass ich im Halbschlaf vor mir sehe. Plötzlich denke ich mir, dass ich doch jetzt was ganz Verrücktes machen könnte. Zum Beispiel mit meinem Roller die Böschung runter fahren. Außerdem habe ich den festen Vorsatz, mich in die Szene hineinzuträumen - was ja im Weihnachtsurlaub auch schon mal geklappt hat.
Ich fahre also die Böschung runter, überschlage mich und falle vom Roller. Und tatsächlich, ich bin im Traum - habe aber leider vergessen, dass es sich um einen Traum handelt.
Um mich rum stehen mehrere meiner Kollegen, die den Unfall beobachtetet haben. An mehr kann ich mich nicht erinnern.

2) Ich bin mit meinem Freund in einem großen Raum, zusammen mit vielen anderen Paaren. Es findet eine Art Quiz statt, bei dem man Fragen beantworten und Aufgaben lösen muss. Die Quizmasterin stellt die Aufgabe, dass jetzt der Mann die Frau massieren soll. Wir gehen also alle zu einer Reihe von Liegen, die an der Seite des Raumes aufgestellt sind und ziehen uns aus. Bevor es jedoch losgehen kann, beschwert die Quizmasterin sich, dass wir alle mit unseren schmutzigen Winterschuhen den Raum betreten haben. Früher wäre das anders gewesen. Da hätte es Paare gegeben, wo die Frau nur im Bikini gekommen wäre - optimal für die Hygiene im Raum.
Dann ein Schnitt - ich bin in einem anderen Raum. Ein großer Aufenthaltsraum im ersten Stock des Hauses. Ein große Treppe führt nach unten in den dort befindlichen, ebenfalls öffentlichen Bereich. Eine zweite Treppe führt nach oben in die Privaträume der Besitzer. Bei den Besitzern handelt es sich um Til Schweiger und seine Frau. Ich bin gespannt, wie die Privaträume aussehen und gehe auf der Treppe einige Stufen nach oben. Im obersten Stockwerk sehe ich einige große Holztüren, die mit Namen beschriftet sind. Auf einer steht "Mama und Papa", auf einer anderen "Napoli". "Ah, da wohnt also die jüngste Tochter", denke ich. An einem kleinen Tisch neben dem Geländer sitzt diese Tochter zusammen mit ihrer Oma. Ich will gerade wieder nach unten gehen, als Til Schweiger mich entdeckt. Er ist sehr groß und schlank und hat lange dunkle Haare. Er weist mich darauf hin, dass die Privaträume nicht betreten werden dürfen. Ich erkläre ihm, dass ich ja nur ganz kurz einen Blick darauf werfen wollte, entschuldige mich und gehe wieder nach unten.
Dann wieder ein Schnitt. Ich stehe außen vor dem Haus, dass eher wie eine Ritterburg aussieht. Eine Ritterhochzeit zieht vorüber. Lauter Leute auf Pferden oder zu Fuß betritt den Vorhof der Burg durch einen Torbogen. Ich denke mir: "Meine Güte, nehmen diese Leute das alles ernst! Ab und zu mal bei diesem Quiz mitmachen ist ja ganz nett. Aber so einen Aufwand zu betreiben..." Aus dem Off höre ich die Stimme der Quizmasterin, die erklärt, dass eine Hochzeit die Paare verändert. Manche wären danach sehr verliebt, andere eher gar nicht. Außerdem erklärt sie, dass frisch verliebte Paare beim Quiz oft so gut sind, dass alle anderen keine Chance haben, weil die Verliebtheit eine große Energie freisetzt.
Dann wieder ein Schnitt. Ich betrete das Haus erneut. Es sieht jetzt ein bisschen heruntergekommen aus wie der Kindergarten in "Keinohrhasen". Im Flur steht eine Pappschachtel, in der ganz viele sehr kleine Hundewelpen liegen. Jemand ist bei mir, der- oder diejenige streichelt die Welpen. Von draußen kommt das Mützenkind aus dem Film herein und meint, dass sich jetzt niemand mehr um die Meerschweinchen kümmert, weil alle die Hunde so interessant finden. Dann geht sie wieder raus, weil sie weiter im Garten arbeiten muss.
Ich drehe mich um und sehe Til Schweiger, seine Frau und Nora Tschirner. Sie erklären, dass sie seit den Dreharbeiten eine Art Dreiecksbeziehung führen. Die Frau von Til Schweiger ist darüber zwar nicht glücklich, aber nimmt es so hin.
Wieder ein Szenenwechsel: Ich bin in einem riesigen Schlafzimmer und will dort schlafen. Ich lege meinen Schlafanzug aufs Bett und beginne, an allen Fenstern die Gardinen zuzuziehen. An einem Fenster gelingt mir das nicht, weil ich erst noch die Gardinenstange fertig montieren müsste. Allerdings besteht das Gestell aus sehr vielen Teilen, und ich schaffe es nicht, die Gardinenstange richtig zu befestigen.

29
Dez
2007

Schon wieder ein DILD

Total unerwartet hatte ich heute nacht wieder einen Klartraum.

Ich bin in der Stadt unterwegs, zusammen mit einigen Mädchen, die früher mit mir in die Schule gegangen sind. Auf dem Weg zu meiner Wohnung überkommt mich auf einmal wieder die Idee, dass alles nur ein Traum sein könnte, und ich mache den Nasen-RC. Tatsächlich, ein Traum.
Da das "Befühlen" der Umgebung letztes Mal recht gute Erfolge in Bezug auf die Stabilität des Traums gebracht hat, hocke ich mich auf den Boden. Mit den Händen spüre ich den Schotterweg. Auf allen Vieren krieche ich weiter, ertaste als nächtes Kopfsteinpflaster und dann Gehwegplatten.
Dann stehe ich wieder auf, etwas unschlüssig, was ich als nächstes machen soll. Plötzlich habe ich wieder das Bedürfnis auf die Toilette zu gehen. Da das beim letzten Mal aber dem Traum nicht so gut bekommen ist, hätte ich gerne eine andere Lösung. Ich versuche, den Harndrang durch reine Willenskraft verschwinden zu lassen, doch leider klappt das nicht. Dann werde ich wach.

20
Dez
2007

Traumtagebuch

Eine kurze Traumszene der letzen Nacht:

Ich bin bei uns im Stall in der kleinen Reithalle und trainiere mit D. Aufgänge am Bock. Er trägt eine türkisfarbene Hose. Ich lobe ihn, weil der Aufgang technisch recht gut ist. Nebenbei beobachten wir M., der auf den Bodenmatten Räder übt.

19
Dez
2007

Mehr Stabilität

Wahnsinn, momentan quillt mein Blog fast über vor neuen Einträgen... Jedenfalls hab ich heute mal wieder ein Mittagsschläfchen gemacht - und dabei fleissig klargeträumt.

Ich sitze auf einer Couch in einem großen, recht dunklen Raum. Ich arbeite, muss eine Webseite umdesignen. Neben mir sitzen unser Firmenvorstand, einer meiner Kollegen und ein Marketing-Experte und unterhalten sich über eine neue Werbekampagne.
Plötzlich überkommt mich die Idee, dass ich träume. Nasen-RC - tatsächlich, ein Traum. Ich denke mir: "Da hätte ich auch eher drauf kommen können. Der Vorstand stimmt so wichtige Entscheidungen sicher nicht mit meinem Kollegen F. ab. Daran hätte ich schon eher merken können, dass das hier ein Traum ist."
Der Traum fühlt sich wieder - wie mittlerweile schon gewohnt - ziemlich oberflächlich an. Ich verzichte auf das Reiben der Hände. Stattdessen setze ich meinen neuen Stabilitätsplan in die Tat um:
1. Tastkontakt mit der Traumwelt
2. anstatt konkrete Pläne umzusetzen lieber einfach nur durch die Gegend laufen und die Traumwelt erkunden
Da ich mich plötzlich draußen in einer Art Vorgarten befinde, muss ich erstmal über die Mauer steigen, die diesen zur Straße hin abgrenzt. Ich lege meine Hände auf die Mauer und spüre ganz bewusst den Stein. Dann klettere ich über die Mauer und merke, wie meine nackten Füße auf den Gehwegplatten stehen. Es hilft, der Traum ist viel stabiler als die letzten Male. Ich gehe los, eher planlos. Ich komme an einem Spielplatz vorbei und überquere die Wiese. Dabei spüre ich das Gras unter meinen Füßen, und Sand.
Plötzlich habe ich das Gefühl, ganz dringend auf die Toilette zu müssen. Ich suche einen Busch, hocke mich hin und fange an zu pinkeln. Das fühlt sich so realistisch an, dass ich Angst habe, gerade ins Bett zu pinkeln. Ich taste also mit meiner Hand in Richtung Schlafanzughose - tatsächlich, alles nass. Ich bin entsetzt. So entsetzt, dass es mir nicht gelingt, im Traum zu bleiben. Ich werde wach und stelle fest, dass die nasse Schlafanzughose genauso geträumt war wie alles andere.
Fazit: Pinkeln im Klartraum ist keine gute Idee. *g* Es ist zwar nichts passiert, aber leider bin ich aufgewacht. Positiv ist jedoch zu verbuchen, dass die Stabilität heute viel größer war, der Traum war auf jeden Fall intensiver als die letzten. Ich werde also in den nächsten Klarträumen weiter meinen neuen Stabiliätsplan umsetzen.

Traumtagebuch

Heute nacht gab's schon wieder ganz viele Träume. Diesmal hab ich mir sogar Stichpunkte auf einem Zettel gemacht, damit ich nichts vergesse.

1) Ich bin bei uns im Stall, hinten in der Stallgasse, und putze einen Haflinger. In der Ecke steht ein Pappkarton, der einem Jungen gehört. Ausgerechnet dort äppelt das Pferd hinein. Ich sage meiner Schwester Bescheid, die die Pferdeäpfel aus dem Karton entfernt und in die nächstgelegene Box wirft.

2) Ich bin mit E. bei uns im Stall. Hinten auf der Stallgasse steht unser Hänger, und wir wollen unser Pferd verladen. Allerdings muss er dazu über eine sehr lange und schmale Rampe gehen. Das will er nicht. Mit viel Schnalzen bringen wir ihn dann endlich auf den Hänger, und ich muss die Stange hinten einhängen. Leider bin ich alleine, und eigentlich geht das nur zu zweit, weil jemand von außen gegen die Hängerwand drücken muss. Ich habe Angst, dass das Pferd wieder rückwärts vom Hänger läuft, bevor ich fertig bin. Doch dann schaffe ich es, die Stange auch alleine einzuhängen.

3) Ich bin mit den Voltigierern aus meinem alten Verein unterwegs auf einem Turnier. Die zwei Pferde haben eine große Scheune als Unterkunft, die wir herrichten müssen. Erst wird also mit Hilfe des Stallbesitzers das ganze alte Heu und Stroh entfernt, und dann streuen wir neu ein. Die Trainerin sagt und, dass wir die Pferde jetzt in die Scheune bringen sollen. Beim Auskratzen der Hufe sollen wir bei einem der Pferde wegen einer Verletzung vorsichtig sein.

4) Ich bin bei der Voltigier-EM. Die Prüfungshalle ist sehr klein. Wir sitzen am Rand auf Strohballen. Mein Freund sitzt neben mir. Die Einzelvoltigierer aus Ingelsberg laufen ein, allerdings mit einem fremden Pferd. Weil mit diesem Pferd nicht gut zurecht kommen, stürzen sie beide. A. verletzt sich am Bein und R. am Arm. Der Trainer hat kein Verständnis dafür.
Nächste Szene: Das Turnier ist vorbei, die Gruppe aus Ingelsberg soll noch eine Schaunummer vorführen. Die Mädchen haben orangefarbene Anzüge an. Die Turnierfrisuren sind schon ziemlich aufgelöst. A. läuft mit ein, sie trägt eine Schiene am Bein. Aber R. fehlt, so dass wir uns Sorgen machen, dass bei ihrem Sturz etwas Ernstes passiert ist.
Nächste Szene: Die Vorführung ist vorbei, viele Zuschauer stehen auf und gehen zum Ausgang. Wir wollen noch etwas bleiben, um dem Gedränge zu entgehen. Plötzlich betritt mein ehemaliger Studienkollege F. mit seiner Freundin die Halle. Ich wundere mich, warum er jetzt nach dem Abschluss der Wettkämpfe hier auftaucht.

5) Ich bin alleine in einer Stadt unterwegs. Dort habe ich etwas erledigt. Jetzt suche ich den Bahnhof. Ich habe einen Stadtplan, auf dem der Weg in grün eingezeichnet ist. Trotzdem verlaufe ich mich und stehe mitten in einem Neubaugebiet. Es ist Winter: kalt, grauer Himmel, gefrorener Boden. Ich sehe eine Bushaltestelle. Auf dem Fahrplan stehen ganz viele Uhrzeiten, und ich denke mir, dass ich meinen Zug eigentlich noch rechtzeitig erreichen müsste, wenn ich den nächsten Bus nehme.
In dem Moment kommt auch schon der Bus. Die Tür geht auf und ich frage den Fahrer, ob er zum Bahnhof fährt. Als er bejaht, steige ich ein und suche mein Ticket. Ich habe ein Zwei-Personen-Ticket, dass mein Freund zusammen mit mir gekauft hat, denn auf der Hinfahrt waren wir zusammen unterwegs. Ich suche in meiner Tasche und finde nur ein anderes Ticket, dass zwar die Namen von mir und meinem Freund trägt und auch sein Foto - dazu aber das Foto von einer anderen Frau. Trotzdem zeige ich das Ticket dem Busfahrer, der zwischen Foto und mir hin- und herschaut: "Sind das wirklich Sie?" Ich sage ja, und er glaubt mir.
An der Haltestelle "Riesenrad" steige ich aus. Es ist Sommer, ganz warm und sonnig. Ich muss einen Berg hinunter, um zum Bahnhof zu kommen. Ich sehe, dass es 13.30 Uhr ist und weiß, dass mein Zug um 13.31 Uhr fährt. "Das wird knapp", denke ich mir und renne los.
Ich komme gerade noch rechtzeitig am Bahnhof an und steige in den rot-beigefarbenen Zug ein. Drinnen versuche ich wieder, das richtige Ticket zu finden. Doch das mit den Fotos von mir und meinem Freund bleibt verschwunden. Ich habe Angst, dass ein Schaffner auftaucht, der das andere Ticket nicht so einfach akzeptiert wie der Busfahrer.

18
Dez
2007

WILD? DILD? Wie auch immer...

Ja, richtig - wie aus der Überschrift zu entnehmen ist, habe ich heute mittag schon wieder einen Klartraum gehabt. An sich wohl eher ein DILD, weil ich während des Traums gemerkt habe, dass ich träume. Allerdings war es vom Gefühl her wieder so "oberflächlich" wie der WILD vorgestern. Aber von vorne:

Der Traum beginnt als Trübtraum. Ich bin in der Küche in der Arbeit. An der Theke links von mir sitzen C. und die Azubine, mit der am Freitag auf der Weihnachtsfeier angebandelt hat. Er hat den Arm um sie gelegt.
Dann sind die beiden verschwunden, dafür steht die ganze Küche voller Leute. Mein Kollege D. kommt zu mir, um mir das Geld für den Film zu geben, den ich ihm am Freitag auf der Weihnachtsfeier geliehen habe. Er meint, dass ich ihm dann nur noch 50 Points (französisch ausgesprochen) rausgeben müsste, dann wären wir quitt. Ich schaue ihn entgeistert an, doch mein Kollege R. hat französisches Geld dabei und gibt D. passend heraus. Dann redet irgendjemand mit mir über D. und dass er angeblich auf der Weihnachtsfeier mit unserer neuen Kollegin C. angebandelt hätte. Ich bin sehr erstaunt, kann mir das nicht vorstellen. Ich erkläre, dass die beiden zwar viel miteinander geredet haben, aber dass D. doch eine Freundin hat, die er letztens auch dabei hatte, als wir mit mehreren Kollegen beim Baden waren.
Wieder ein Schnitt. R. zieht griechisches Geld aus dem Geldbeutel und erklärt, dass er das ganze ausländische Geld von seinem Onkel bekommt. Auf den Scheinen steht "Malta", und ich frage ihn, ob es sich um maltesisches Geld handelt. Er verneint. Ich schaue zu meinem Freund, der vor mir an der Theke sitzt, und er bestätigt, dass man auf Malta mit griechischem Geld zahlt.
Noch ein Schnitt. Die Küche ist jetzt fast leer, nur D. steht noch neben mir. Ich frage sie, was es wohl bedeutet, wenn auf dem Stuhl vor mir abwechselnd mein Freund und mein Kollege M. sitzen. Ich komme auf den Trichter, dass das wohl bedeutet, dass ich träume und mache sofort den Nasen-RC. Tatsächlich, ich kann atmen. Also tatsächlich ein Traum. Weil sich wieder alles so unintensiv und oberflächlich anfühlt, reibe ich mir zur Stabilisierung die Hände. Doch das bringt gar nichts. Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, dass ich kurz vor dem Aufwachen bin. Dann schüttte ich mir Tomatensauce über die Hände und stelle fest, dass dieses Gefühl der Stabilität des Traums guttut. Plötzlich kommt der eben erwähnte Kollege M. in die Küche, er trägt Stöckelschuhe. Und als ich überlege, was ich mit dem Klartraum anfangen könnte, fällt mir ein, dass ich ihn doch einfach mal küssen könnte. Gedacht, getan. Doch irgendwie wehrt er sich und ich habe wieder das Gefühl, dass ich fast aufwache. Doch dann spielt M. plötzlich mit, der Kuss wird intensiver und fühlt sich gut an. Und dann wache ich wirklich auf.

Fazit: Hände reiben scheint bei mir als Stabilisierungstechnik nicht wirklich zu funktionieren. Da muss ich mir wohl mal was anderes aussuchen. Und diese "Oberflächlichkeit" schiebe ich jetzt mal darauf, dass die letzten zwei Klarträume während des Mittagsschlafs aufgetreten sind - und da schläft man ja nicht so tief wie mitten in der Nacht. Aber ich will ja gar nicht unzufrieden sein - das alles ist jedenfalls ein wirklich guter Anfang, und ich werde fleissig weiter üben.

Traumtagebuch

Heute gibt's schon wieder zwei Träume, an die ich mich erinnern kann.

1) Es ist nachmittags am 24.12., meine Eltern, meine Schwester und ich sitzen alle im Wohnzimmer. Plötzlich fängt meine Schwester an, ihre Geschenke an uns zu verteilen. Ich bin sehr überrascht, denn eigentlich findet die Bescherung bei uns erst nach dem Kaffeetrinken und nach dem Kirchgang statt. Hektisch greife ich mir die Jacke, die ich meiner Schwester schenken will, vom Esszimmerstuhl und verlasse den Raum, um sie einzupacken. Meine Mutter hält mir vor, dass ich daran auch eher hätte denken können.

2) Wir sind bei meinem Onkel im Esszimmer, eine sehr große Gesellschaft. Der Anlass ist irgendeine Familienfeier, vielleicht eine Hochzeit. Das Essen wird serviert. Die Vorspeisen bestehen alle aus Brot: Brotsuppe und Brotscheiben mit verschiedenen Aufstrichen. Währenddessen findet eine Art Quiz statt, bei dem Musik vorgespielt wird. Ich kenne das Lied nicht und muss mir deshalb blöde Sprüche von meinem Sitznachbarn anhören.
Es ist geplant, dass nach dem Essen während der Feier ein Frisör kommt, der jedem Gast die Haare schneidet. Dafür muss ich mich umziehen. Ich warte also die ganze Zeit auf den passenden Zeitpunkt, damit ich das nicht verpasse. Irgendwann gehe ich raus zum Umziehen, aber das Badezimmer ist besetzt. Ich gehe also ins dunkle Wohnzimmer. Das Licht lasse ich ausgeschaltet, damit mich niemand beim Umziehen sieht.
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