Traumtagebuch

27
Dez
2008

Traumtagebuch

1. Ich bin im Wohnzimmer meiner Eltern und will meine Schwester fotografieren. Sie kommt rein, zieht sich um und macht sich die Haare und setzt sich dann auf's Sofa. Dort sitzt auch unser Vater, den ich eigentlich nicht fotografieren wollte.
Ich stelle ein bisschen am Licht herum und versuche, einen schönen Ausschnitt mit meiner Schwester hinzubekommen. Um den Hintergrund auszublenden, möchte ich eine Aufnahme mit geringer Tiefenschärfe. Aber irgendwie klappt das nicht. Ich werde sauer und gehe ins Esszimmer. Am Bücherregal will ich ein weiteres Foto machen, um herauszufinden, ob es hier mit der Tiefenschärfe funktioniert.

2. Ich bin mit meinem Freund beim Essen in einem recht noblen Restaurant. Der Raum ist sehr klein, und wir sind die einzigen Gäste. Trotzdem gefällt es uns gut. Und noch bevor der erste Gang serviert wird, gehe ich in die Küche, um für uns einen Tisch für Silvester zu reservieren. Die Köchin freut sich sehr und will uns eintragen - allerdings für den 30.12. Ich weise sie daraufhin, dass wir wirklich an Silvester kommen wollen. Und sie erklärt mit, dass sie Silvester nur öffnen, wenn genügend Reservierungen vorhanden sind. Bisher sind außer uns noch zwei oder drei Personen angemeldet. Ich gehe zum Tisch zurück, und plötzlich sind alle Tische um uns herum besetzt.

3. Ich bin in meiner alten Schule und gehe durch den Eingang in die Pausenhalle. Hier steht eine Plakatwand, auf der verschiedene Zusatzkurse beworben werden. Unter anderem der Chor, der Samstags von 0.00 Uhr bis um 5.30 Uhr probt. Ich denke mir, dass die doch alle verrückt sind.
Dann spreche ich mit einigen Leuten über unsere Schulkameradin M., die sich in letzter Zeit merkwürdig benommen hat und keine Zeit für uns hatte. Dabei beobachtet uns ein Mädchen, dass aussieht wie M. zu Schulzeiten. Sie schaut mich an, und ich gehe zu ihr hin. Wir gehen gemeinsam nach draußen auf den Schulfhof. Sie fragt, ob wir etwas gegen M. hätten. Ich beruhige sie und erkläre ihr, dass wir uns nur über M.'s komisches Verhalten wundern. Dass wir sie aber natürlich noch mögen würden. Daraufhin ist sie ganz erleichtert und freut sich.
Ich gehe wieder in die Schule, weil ich jetzt zum Unterricht muss. Ich muss mich beeilen und laufe durch den Altbau. In jedem Stockwerk schaue ich in den Gang, ob dieser so aussieht, als ob hier die Abiturienten Unterricht haben. Im Keller werde ich dann schließlich fündig und sehe in einem Raum den Mathe-LK von Herrn G. "Das war doch immer mein Kurs", denke ich mir und gehe erleichtert in den Raum. Die Tische stehen ziemlich durcheinander, und ich setze mich auf einen freien Platz. Der Stuhl ist viel zu klein, und ich kann gerade mal über die Tischkante schauen. Aber meinem Nachbarn geht es genauso, also scheint das wohl normal zu sein.

4. Ich bin mit meinem Kollegen M. verabredet und ziehe mir mein Dirndl an. Dann mache ich mich auf den Weg. Irgendein Bekannter begegnet mir und meint, dass ich für ein Dirndl viel zu wenig Oberweite hätte. Ich bin sauer und gehe weiter. Dann komme ich in das Kaffee, wo ich mit M. verabredet bin und stelle fest, dass J. auch dort ist. Ich wundere mich kurz und setze mich dann zu ihr. Dann bekomme ich auf dem Blackberry eine Nachricht von M., dass er nicht kommen kann. Ich bin sauer und will ihm antworten, aber das Tippen auf dem Blackberry funktioniert nicht richtig. Außerdem schaut J. mir ständig über die Schulter. Versehentlich schicke ich die Nachricht schon viel zu früh ab, weil ich die Enter-Taste statt der Backspace-Taste gedrückt habe. Ich schalte den Blackberry aus, aber die Nachricht wird trotzdem gesendet. Prompt kommt eine Antwort von M., die J. wieder mitliest.

25
Dez
2008

Traumtagebuch

Heute nacht hab ich mal wieder vom Voltigieren geträumt - ziemlich lange. Zuerst bin ich mit einer anderen Voltigiererin dabei, ein krankes Pferd zu bewegen. Er hat Hufrehe und ziemliche Schmerzen.
Dann sind wir vor der Hofeinfahrt und sehen mehrere Voltigierer, die gerade einen Lehrgang hatten. J. ist ganz aufgekratzt, weil der Referent sie gelobt hat. Meine Begleitung sagt zu einer anderen Voltigiererin, dass sie doch auch ein Spagat kann und J. mal darauf hinweisen soll.
Dann sitzen wir ein Stück weiter hinten auf einer Bank. Links neben uns ist der Hof, rechts ein kleiner Gartenpavillon aus weißem Holz. Ich habe eine Longierpeitsche in der Hand und spiele damit herum. Ab und zu kommen Reiter aus dem rechts gelegenen Wald vom Ausritt zurück und reiten auf den Hof. Irgendwann kommt der Hofbesitzer vorbei und weist uns darauf hin, dass wir leise sein müssen, weil sich sonst die zurückkommenden Pferde erschrecken. Ich höre also auf, mit der Peitsche zu spielen.
Dann sind wir in einer riesigen Reithalle, bestimmt 40x80m. Mehrere Voltigiergruppen trainieren dort. Ich will mir eine neue Kür für meine neue Gruppe ausdenken, scheitere aber daran, dass die Kinder nix können. Eine andere Trainerin meint, dass sie dann den Kindern mal Dampf machen wird. Auf einem anderen Zirkel longiert meine frühere Trainerin das kranke Pferd von vorher und meint, dass das Turnier im März wohl für uns ausfällt, weil das Pferd bis dahin nicht wieder fit ist.
Dann longiert B. ein anderes Pferd, das furchtbar rennt. Sie will, dass wir mitgaloppieren, aber außer mir schafft es keiner, weil das Pferd viel zu schnell ist. Zum Bremsen rennt sie also samt Longe auf das Pferd zu und wickelt sich mit dem Pferd irgendwie ein.

23
Dez
2008

Traumtagebuch

Heute nacht hab ich vom TaeBo geträumt - liegt vielleicht an den vielen Sportklamotten, die ich gestern gekauft hab. :-)

Wir machen kein normales TaeBo, sondern eine Art Mentaltraining. Dazu sitzen wir alle in einem Kreis, schließen unsere Augen - und dann läuft eine Szene vor unserem inneren Auge ab. Eine Art Kriegsszene. Anschließend sollen wir sagen, was wir dabei empfunden haben. Einige andere melden sich zu Wort, danach hebe auch ich meine Hand. Die Trainerin ruft mich auf - und kennt zu meiner Überraschung meinen Namen. Das freut mich. Ich sage dann, dass ich Angst und Wut empfunden hätte.
Dann wechseln wir den Platz und gehen nach hinten zur Tür. Dort sollen wir wieder einen Kreis bilden. Aber wir sind plötzlich viel zu viele Leute, und einige von denen sind nicht wirklich gewillt, mitzumachen. Also klappt das nicht so ganz. Dann endet die Stunde.
Ich mache mich auf den Weg zur Umkleide - und alles sieht plötzlich so ähnlich aus wie im Münchener Hauptbahnhof. Mehrstöckig, viel Glas, riesige Rolltreppen.
Ganz oben finde ich am Boden eine Mappe mit Informationen über einen TaeBo-Workshop. Mehrere kleine Jungen hocken davor. Ich nehme ihnen die Unterlagen aus der Hand und schaue mir die Liste an, auf der sich die Teilnehmer eintragen können. Es stehen schon ziemlich viele drauf, und gerade als ich mich frage, ob ich mich wohl auch eintragen soll, sehe ich das Datum für den Workshop: im August. "Wie blöd", denke ich mir, "da bin ich doch gar nicht mehr hier." Ich lesen die restlichen Unterlagen durch und stelle fest, dass auch im Januar irgendwelche Treffen stattfinden.
Dann fahre ich mit der Rolltreppe wieder nach unten. Die Rolltreppe ist extrem steil und geht über zwei oder drei Stockwerke. Und es fühlt sich eher an wie auf einer Wasserrutsche.
Dann beginnt die zweite Hälfte der TaeBo-Doppelstunde. Diesmal machen wir "richtiges" Training und sollen uns in einem Viereck aufstellen und verschiedene Schritte machen.

19
Dez
2008

Traumtagebuch

Ich bin mit meinem Freund beim Skifahren. Wir fahren mit einem Schlepplift den Berg hoch, und ich erkläre ihm, dass er die Skier immer parallel halten muss. So ganz klappt es nicht, und ich gebe ihm den Tipp, die Knie eng zusammenzuhalten.
Als wir oben ankommen, haben wir plötzliche keine Skier mehr an den Füßen. Wir sind an einer Hütte, wo alles furchtbar überfüllt ist. Ich gehe zum Ende der Terasse und sehe, dass man hier über das Geländer steigen und anschließend ein paar Meter den Berg herunter durch den Wald gehen muss, um zu einer Tür zu kommen. Ich schiebe eine grüne Jacke beiseite, um Platz zu haben. Dann überlege ich es mir anders und gehe stattdessen auf eine höher gelegene Terasse, an deren Ende sich eine Ski-Kammer befindet. Ich nehme meine Skier aus der Haltung und finde sie furchtbar hässlich und altmodisch. Also will ich andere - und habe plötzlich stylische blaue Carving-Skier in der Hand.

4
Dez
2008

Traumtagebuch

Ich befinde mich in einem sehr großen Raum, in dem sich mehrere, durch halbhohe Wände abgetrennte WCs befinden. Ich gehe in eine der vorderen Kabinen hinein, finde oben an der Trennwand einen Lichtschalter und drücke drauf. (Ob's dadurch heller wurde, weiß ich gar nicht.) Ich habe mehrere Paar Socken dabei, die zusammengelegt werden müssen. Ich lege sie neben der Toilette auf den Boden. Gerade als ich mich hinsetzen will, kommen ganz viele Leute rein, da in dem Raum jetzt TaeBo-Stunden stattfinden. Plötzlich sind auch die Trennwände rings um die Toiletten verschwunden. Ich schaue zu, wie die Kursteilnehmer sich aufteilen, denn es gibt einen Anfänger- und einen Fortgeschrittenen-Kurs. Und als es dann losgeht, denke ich mir: "Cool, dass es Freitags auch TaeBo-Stunden gibt. Da könnte ich diese Woche hingehen, wenn ich eh für die Einführungsveranstaltung im Fitness-Studio bin."

1
Dez
2008

Traumtagebuch

Auch heute gibt's wieder zwei Träume - einer ist mir nur bruchstückhaft im Gedächtnis geblieben, der andere (leider...) genauer.

1. Ich bin dabei, eine Weihnachtsfeier für meine Voltigiergruppe zu organisieren. Geplant ist, dass die Kinder ein paar Lieder singen und mit Orff-Instrumenten begleiten sollen. Also hocke ich im Musikraum meiner alten Schule und suche passende Xylophone zusammen und finde in einer Kramkiste eine Triangel. Zwischendurch bin ich dann auf dem Bauernhof meines Onkels, wo mein Kollege M. in einem kleinen Raum arbeitet. Ich gehe beim ihm vorbei und hole mir von ihm Treuepunkte für die Sammelaktion im Supermarkt.

2. Ich bin alleine abends am ZOB und steige in den Bus, um nach Hause zu fahren. Als der Bus losfährt, sehe ich durch's Fenster, dass alles ringsherum ziemlich heruntergekommen ist. An der nächsten Kreuzung sehe ich, wie mein Kollege K. mit zwei Männern redet und ihnen Geld gibt. Ich frage mich, ob er vielleicht von ihnen erpresst wird. Dann sind wir auch schon an der Kreuzung vorbei. Außer mir sitzen nur noch zwei Männer im Bus. An meiner Haltestelle steige ich aus - und die beiden Männer ebenfalls. Ich gehe die Straße zu meiner Wohnung entlang - und die beiden Männer folgen mir. Ich bekomme Angst, gehe schneller, traue mich aber nicht zu rennen. Ich rufe mit dem Handy die Polizei an, die verspricht vorbeizukommen. Ich gehe weiter. Zwischendurch drehe ich mich um und will die Männer mit meinem Schlüsselanhänger bewerfen. Das funktioniert aber nicht, das einzige Ergebnis ist ein kaputter Schlüsselanhänger. Die Männer grinsen mich hämisch an. Endlich bin ich daheim, schließe die Tür auf und gehe rein. Doch ich schaffe es nicht, die Tür rechtzeitig hinter mir zu schließen. Die letzte Szene des Traums: Ich drücke von innen gegen die Tür und sehe einen der Männer durch den Türspalt schauen, während er von außen gegen die Tür drückt. Dann wache ich zum Glück auf...

28
Nov
2008

Traumtagebuch

Nach monatelanger Abstinenz möchte ich heute mal wieder mein sträflich vernachlässigtes Traumtagebuch füllen.

1. Ich bin mit meinem Freund beim Essen in einem sehr teuren Restaurant. Und die ganze Zeit passieren mir peinliche Dinge. Ich rutsche ständig auf meinem Stuhl hin- und her und weiß nicht, wie ich sitzen soll. Dann serviert der Ober einen ersten Gruß aus der Küche, ein winziges Etwas. Und lasse es versehentlich auf den Boden fallen. Als der Ober später die Teller abräumt und fragt, ob es geschmeckt hat, nicke ich nur und schäme mich furchtbar. Dann wird ein weiteres Gericht serviert und ich rücke den Teller zurecht - und direkt danach fällt mir ein, dass man das nicht tun darf.

2. Wir wollen mit einigen Kollegen zum Paintball fahren und stehen alle in einem Büro, um die Fahrgemeinschaften einzuteilen. S. fragt, wer mit F. fahren möchte, und ich melde mich. Daraufhin machen alle blöde Sprüche. Es kommen weitere Leute in den Raum, und plötzlich steht C. bei der Gruppe, die mit F. fahren wird - und sagt, dass T. auch noch kommt. Daraufhin verteilt S. um und schickt C. und T. zu einer anderen Gruppe, damit ich bei F. mitfahren kann. Und grinst mich dabei an.
Szenenwechsel: Wir sind in der Umkleide der Paintall-Halle, die für Männer und Frauen gemischt ist. Ich gehe unter die Dusche, so wie viele andere auch. Während ich in der Kabine stehe, überlege ich noch, ob ich mir auch die Haare waschen soll, als mir jemand eine Flasche mit Shampoo zuwirft. Ich wasche mir also die Haare mit dem blau-grünen Shampoo und spüle sie anschließend aus. Dabei merke ich, dass das Wasser kochend heiß ist und mir fast die Kopfhaut verbrennt. Dann gehe ich zurück zu den Spinden und ziehe mich an. Bei einem Blick in den Spiegel stelle ich fest, dass ich große Flächen ganz ohne Haare auf dem Kopf habe. Auf einmal werden wir in die Halle gerufen, und ich muss mich beeilen. Ich kämme die nassen Haare zurück, denn zum Trocknen reicht die Zeit nicht mehr.
Szenenwechsel: Wir gehen durch einen Vorraum in die Halle hinein, alle hintereinander. Ich bin die letzte, weil ich für meine Haare so lange gebraucht habe. In diesem Vorraum befinden sich zwei Sanis, die jedem von uns ein Betäubungsmittel spritzen, damit wir beim Spielen nicht so viele Schmerzen haben. Für mich haben sie leider Spritze mehr (die ich eigentlich eh nicht gewollt hätte), und deshalb lassen sie mich nicht in die Halle. Ich setze mich also auf eine Untersuchungsbank und habe eine Decke über den Beinen. Ein Sani kommt auf mich zu, hebt die Decke an und rammt mir eine Nadel ins Bein. Aber er hat immer noch kein Betäubungsmittel, was er mir verabreichen könnte. Ich warte also. Dann kommt ein Arzt, der die grandiose Idee hat, meinen Arm einzugipsen, damit ich ins Krankenhaus komme und man mir dort ein Betäubungsmittel verabreichen kann. Sie fangen an, mir komische Metallschienen am Arm anzupassen, und ich schimpfe und will mich nicht verarzten lassen - habe aber keine Chance. Dann blicke ich zufällig nach oben und sehe, dass oberhalb vom Sanitätsraum eine Art Empore ist. Dort steht meine Kollegin C., auf der Suche nach mir. Sie hört gerade ihre Mailbox ab, doch die Nachricht von mir ist schon alt und betraf die Fahrt. Das erzählt sie S. Ich fange an zu rufen, aber C. hört mich nicht. Erst als die Sanis auch anfangen, ihren Namen zu rufen, schaut sie runter, und ich beruhige sie, dass mit mir alles in Ordnung ist.

26
Mrz
2008

Traumtagebuch

Heute lohnt sich das Schreiben richtig. Ich kann mich an drei ganze Träume erinnern.

1. Ich wurde als Nachhilfelehrerin eingestellt. Und zwar von einer Nachhilfe-Organisation, die zu Scientology gehört. Vorsitzende der Organisation ist eine ältere Frau, in deren Wohnung der Unterricht stattfindet.
Bei meinem ersten Unterrichtstermin muss ich zwei Brüder unterrichten, die eigentlich Schwierigkeiten in Deutsch haben. Aber anstatt zu Lesen oder zu Schreiben halten wir uns an die von Scientology herausgegebenen Richtlinien, und ich lasse sie bestimmte Bewegungen ausführen und bestimmte Lieder singen.
Dann ist der Unterricht vorbei, und ich fühle mich schlecht den Eltern gegenüber. Schließlich zahlen sie viel Geld für Nachhilfe, und ich veranstalte dann so einen Käse. Ich muss noch zur Leiterin, die mit mir die nächsten Termine vereinbaren will. Ab jetzt habe ich immer Freitag nach Feierabend Nachhilfeschüler. Mir passt das gar nicht, da ich am Freitag immer zu meinem Freund fahre, den ich nur am Wochenende sehe. Doch ich wage nicht zu widersprechen. Also packe ich meine Sachen (ich habe drei große Rucksäcke dabei) und verlasse die Wohnung der Leiterin. Zusätzlich zu meinen drei Rucksäcken, die ich mir auf den Rücken geschichtet habe, habe ich noch eine einzelne rote Krücke dabei, auf die ich mich stütze, als ich die Straße vor dem Haus der Leiterin entlanggehe.

2. Ich bin in einem großen, sehr überfüllten Einkaufszentrum unterwegs. Vor mir gehen drei Kandidatinnen von Germany's Next Topmodel. Eine hat eine furchtbar schlechte Körperhaltung und schlurft durch die Gegend. Eine der anderen ist Jennifer, und ich stelle fest, dass der Ansatz ihrer blondierten Haare schon ganz dunkel durchschimmert.
Dann sind die drei verschwunden, und ich gehe weiter. Am Ende des Einkaufszentrums ist ein kleines italienisches Café. Ich bestelle ein Getränk und ein Tramezzino. Der Italiener hinter der Bar nennt den Betrag, den ich bezahlen soll, doch ich verstehe ihn nicht. Ich frage nach, und er nennt die gleiche Zahl noch einmal. Ich verstehe ihn wieder nicht und resigniere. Statt noch einmal nachzufragen, lege ich einfach einen 10-Euro-Schein auf die Theke. Er nimmt ihn und schaut mich weiter an. "Ah, anscheinend kostet es mehr als 10 Euro", denke ich mir. Dabei bin ich erstaunt, was die hier für Preise haben. Ich suche nach einem weiteren 10-Euro-Schein in meinem Geldbeutel, finde jedoch keinen. Zuerst lege ich eine Theaterkarte oder so ähnlich auf die Theke. Der Italiener grinst und zerreißt sie. Dann finde ich noch einen Gutschein, der so ähnlich aussieht, wie ein Geldschein. Doch auch den zerreißt der Italiener. Dann habe ich nur noch einen 50-Euro-Schein im Geldbeutel. Also gebe ich ihm den. Er nickt, drückt auf die Kasse - und jetzt erscheint dort der Betrag, den ich bezahlen muss. 7,60 Euro. Ich bin genervt und sage ihm, dass da der 10-Euro-Schein doch locker gereicht hätte. Er schaut auf das Display - und entschuldigt sich, weil er sich vertan hat. Ich gebe ihm vierzig Cent Trinkgeld, stecke mein Wechselgeld ein und will dann meinen 50-Euro-Schein zurück. Doch er erklärt mir - jetzt in einwandfreiem Deutsch - dass das nicht geht. Dann telefoniert er mit der Bank. Und schließlich gibt er mir einen Zettel, den ich bei der Bank gegen 50 Euro eintauschen soll, weil er mir meinen Schein nicht zurückgeben kann. Ich bin überglücklich, bedanke mich bei ihm und schicke ihm einen Handkuss. Dann stehe ich auf und gehe.

3. Ich sitze auf dem Beifahrersitz eines Autos und erkläre dem Fahrer, dass es jetzt eine neue Straße zu meinem Haus gibt. Dann stehen wir vor dem Haus, ein riesiger alter Ziegelbau. Wir sind genervt, weil es massig Platz rings um das Haus gibt, man aber nirgendwo ein Auto parken darf.
Dann ein Szenenwechsel. Wir sind in einem Fotostudio, wo die Kandidatinnen von Germany's Next Topmodel fotografiert werden. Eine Kandidatin ist zusammen mit ihren Eltern dort. Sie will sich in einem roten, transparenten Krokodilskostüm fotografieren lassen. Doch ihr Vater ist der Meinung, dass man dort zu viel nackte Haut sieht.
Dann sind plötzlich mein Freund und ich im Fotostudio und sollen gemeinsam fotografiert werden.

25
Mrz
2008

Taumtagebuch

So, da ich gestern nichts geschrieben habe, werde ich das heute nachholen. Zwei Träume gibt es nachzutragen, einen von gestern nacht und einen vom Mittagsschlaf.

1) Ein Voltigiertraum. Ich bin mit meiner Gruppe auf einem Voltitag. Wir haben den Start schon hinter uns und versorgen in einer dunklen Stallgasse unser Pferd. Dann kommt jemand und drückt uns den ausgerechneten Wertungsbogen in die Hand. Die Note ist sehr gut (ich glaube, es stand eine 6,81 auf dem Zettel), jedoch ist keine Platzierung angegeben.
Dann marschieren wir zur Siegerehrung ein. Ich mache mir Sorgen, dass meine Kleinste gar nicht weiß, wo sie hinlaufen muss. Doch schließlich stehen wir mit allen anderen Gruppen zusammen in der riesigen Reithalle.
Jemand drückt mir einen anderen Wertungsbogen in die Hand. Diesmal ist eine Platzierung darauf eingetragen: Platz 1380 oder so ähnlich. Auch hiermit kann ich nicht viel anfangen. Schließlich werden wir aufgerufen und haben den 4. Platz belegt. Jedes Kind bekommt von der Richterin eine Holzperlen-Kette. Für die zwei fehlenden Mädchen darf ich jeweils ein Armband mitnehmen.

2) Ich bin in der Arbeit. Allerdings haben wir keine Büros, sondern alles sieht aus wie in einem großen Sportgeschäft: Überall Regale und Ständer mit Kleidung. V. hat Urlaub und leitet mir seine Termine weiter, da ich ihn vertreten muss. Ich kenne mich jedoch mit den ganzen Themen nicht aus.

Auch heute nacht gab es einen Traum, an den ich mich nach dem Aufwachen erinnern konnte. Doch mittlerweile ist er weg...

23
Mrz
2008

Traumtagebuch

Da ich ja meine guten Vorsätze nicht gleich am zweiten Urlaubstag brechen will, gibt's heute einen Eintrag im Traumtagebuch, obwohl ich mich nur bruchstückhaft an einen Traum erinnern kann.

Ich bin draußen, neben einem großen Schwimmbecken. Dort trainiert irgendeine Sportgruppe. Ich sitze in einer Ecke neben dem Schwimmbecken auf dem Boden.
Irgendwann versammelt sich die Gruppe in meiner Ecke, darunter auch mein Kollege M. Sie werfen sich gegenseitig einen kleinen Ball zu. Zur gleichen Zeit ist ein Mitglieder der Gruppe, ein Schwarzer, noch im Wasser und unterhält sich mit den anderen.
Dann kommt eine Erinnerungslücke. Und dann befinden wir uns alle an der anderen Seite des Beckens. Zwei der Jungs aus der Gruppe tragen einen Sarg in eine Garage neben dem Schwimmbecken.
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