19
Jan
2008

Traumtagebuch

In den letzten Wochen ist mein Traumtagebuch eindeutig zu kurz gekommen. Das soll sich ab sofort wieder ändern.
Gestern abend war ich im Kino: "Keinohrhasen" Das meinen Träume heute nacht anscheinend ziemlich beeinflusst.
Vorher gab's jedoch eine andere Traumszene, die man vielleicht sogar als präluzid bezeichnen könnte.

1) Ich fahre mit meinem Roller auf einer gut ausgebauten Hauptstraße. Es ist dunkel. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, ist das jedoch kein echter Traum, sondern mehr so ein Bild, dass ich im Halbschlaf vor mir sehe. Plötzlich denke ich mir, dass ich doch jetzt was ganz Verrücktes machen könnte. Zum Beispiel mit meinem Roller die Böschung runter fahren. Außerdem habe ich den festen Vorsatz, mich in die Szene hineinzuträumen - was ja im Weihnachtsurlaub auch schon mal geklappt hat.
Ich fahre also die Böschung runter, überschlage mich und falle vom Roller. Und tatsächlich, ich bin im Traum - habe aber leider vergessen, dass es sich um einen Traum handelt.
Um mich rum stehen mehrere meiner Kollegen, die den Unfall beobachtetet haben. An mehr kann ich mich nicht erinnern.

2) Ich bin mit meinem Freund in einem großen Raum, zusammen mit vielen anderen Paaren. Es findet eine Art Quiz statt, bei dem man Fragen beantworten und Aufgaben lösen muss. Die Quizmasterin stellt die Aufgabe, dass jetzt der Mann die Frau massieren soll. Wir gehen also alle zu einer Reihe von Liegen, die an der Seite des Raumes aufgestellt sind und ziehen uns aus. Bevor es jedoch losgehen kann, beschwert die Quizmasterin sich, dass wir alle mit unseren schmutzigen Winterschuhen den Raum betreten haben. Früher wäre das anders gewesen. Da hätte es Paare gegeben, wo die Frau nur im Bikini gekommen wäre - optimal für die Hygiene im Raum.
Dann ein Schnitt - ich bin in einem anderen Raum. Ein großer Aufenthaltsraum im ersten Stock des Hauses. Ein große Treppe führt nach unten in den dort befindlichen, ebenfalls öffentlichen Bereich. Eine zweite Treppe führt nach oben in die Privaträume der Besitzer. Bei den Besitzern handelt es sich um Til Schweiger und seine Frau. Ich bin gespannt, wie die Privaträume aussehen und gehe auf der Treppe einige Stufen nach oben. Im obersten Stockwerk sehe ich einige große Holztüren, die mit Namen beschriftet sind. Auf einer steht "Mama und Papa", auf einer anderen "Napoli". "Ah, da wohnt also die jüngste Tochter", denke ich. An einem kleinen Tisch neben dem Geländer sitzt diese Tochter zusammen mit ihrer Oma. Ich will gerade wieder nach unten gehen, als Til Schweiger mich entdeckt. Er ist sehr groß und schlank und hat lange dunkle Haare. Er weist mich darauf hin, dass die Privaträume nicht betreten werden dürfen. Ich erkläre ihm, dass ich ja nur ganz kurz einen Blick darauf werfen wollte, entschuldige mich und gehe wieder nach unten.
Dann wieder ein Schnitt. Ich stehe außen vor dem Haus, dass eher wie eine Ritterburg aussieht. Eine Ritterhochzeit zieht vorüber. Lauter Leute auf Pferden oder zu Fuß betritt den Vorhof der Burg durch einen Torbogen. Ich denke mir: "Meine Güte, nehmen diese Leute das alles ernst! Ab und zu mal bei diesem Quiz mitmachen ist ja ganz nett. Aber so einen Aufwand zu betreiben..." Aus dem Off höre ich die Stimme der Quizmasterin, die erklärt, dass eine Hochzeit die Paare verändert. Manche wären danach sehr verliebt, andere eher gar nicht. Außerdem erklärt sie, dass frisch verliebte Paare beim Quiz oft so gut sind, dass alle anderen keine Chance haben, weil die Verliebtheit eine große Energie freisetzt.
Dann wieder ein Schnitt. Ich betrete das Haus erneut. Es sieht jetzt ein bisschen heruntergekommen aus wie der Kindergarten in "Keinohrhasen". Im Flur steht eine Pappschachtel, in der ganz viele sehr kleine Hundewelpen liegen. Jemand ist bei mir, der- oder diejenige streichelt die Welpen. Von draußen kommt das Mützenkind aus dem Film herein und meint, dass sich jetzt niemand mehr um die Meerschweinchen kümmert, weil alle die Hunde so interessant finden. Dann geht sie wieder raus, weil sie weiter im Garten arbeiten muss.
Ich drehe mich um und sehe Til Schweiger, seine Frau und Nora Tschirner. Sie erklären, dass sie seit den Dreharbeiten eine Art Dreiecksbeziehung führen. Die Frau von Til Schweiger ist darüber zwar nicht glücklich, aber nimmt es so hin.
Wieder ein Szenenwechsel: Ich bin in einem riesigen Schlafzimmer und will dort schlafen. Ich lege meinen Schlafanzug aufs Bett und beginne, an allen Fenstern die Gardinen zuzuziehen. An einem Fenster gelingt mir das nicht, weil ich erst noch die Gardinenstange fertig montieren müsste. Allerdings besteht das Gestell aus sehr vielen Teilen, und ich schaffe es nicht, die Gardinenstange richtig zu befestigen.
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