19
Dez
2007

Mehr Stabilität

Wahnsinn, momentan quillt mein Blog fast über vor neuen Einträgen... Jedenfalls hab ich heute mal wieder ein Mittagsschläfchen gemacht - und dabei fleissig klargeträumt.

Ich sitze auf einer Couch in einem großen, recht dunklen Raum. Ich arbeite, muss eine Webseite umdesignen. Neben mir sitzen unser Firmenvorstand, einer meiner Kollegen und ein Marketing-Experte und unterhalten sich über eine neue Werbekampagne.
Plötzlich überkommt mich die Idee, dass ich träume. Nasen-RC - tatsächlich, ein Traum. Ich denke mir: "Da hätte ich auch eher drauf kommen können. Der Vorstand stimmt so wichtige Entscheidungen sicher nicht mit meinem Kollegen F. ab. Daran hätte ich schon eher merken können, dass das hier ein Traum ist."
Der Traum fühlt sich wieder - wie mittlerweile schon gewohnt - ziemlich oberflächlich an. Ich verzichte auf das Reiben der Hände. Stattdessen setze ich meinen neuen Stabilitätsplan in die Tat um:
1. Tastkontakt mit der Traumwelt
2. anstatt konkrete Pläne umzusetzen lieber einfach nur durch die Gegend laufen und die Traumwelt erkunden
Da ich mich plötzlich draußen in einer Art Vorgarten befinde, muss ich erstmal über die Mauer steigen, die diesen zur Straße hin abgrenzt. Ich lege meine Hände auf die Mauer und spüre ganz bewusst den Stein. Dann klettere ich über die Mauer und merke, wie meine nackten Füße auf den Gehwegplatten stehen. Es hilft, der Traum ist viel stabiler als die letzten Male. Ich gehe los, eher planlos. Ich komme an einem Spielplatz vorbei und überquere die Wiese. Dabei spüre ich das Gras unter meinen Füßen, und Sand.
Plötzlich habe ich das Gefühl, ganz dringend auf die Toilette zu müssen. Ich suche einen Busch, hocke mich hin und fange an zu pinkeln. Das fühlt sich so realistisch an, dass ich Angst habe, gerade ins Bett zu pinkeln. Ich taste also mit meiner Hand in Richtung Schlafanzughose - tatsächlich, alles nass. Ich bin entsetzt. So entsetzt, dass es mir nicht gelingt, im Traum zu bleiben. Ich werde wach und stelle fest, dass die nasse Schlafanzughose genauso geträumt war wie alles andere.
Fazit: Pinkeln im Klartraum ist keine gute Idee. *g* Es ist zwar nichts passiert, aber leider bin ich aufgewacht. Positiv ist jedoch zu verbuchen, dass die Stabilität heute viel größer war, der Traum war auf jeden Fall intensiver als die letzten. Ich werde also in den nächsten Klarträumen weiter meinen neuen Stabiliätsplan umsetzen.

Traumtagebuch

Heute nacht gab's schon wieder ganz viele Träume. Diesmal hab ich mir sogar Stichpunkte auf einem Zettel gemacht, damit ich nichts vergesse.

1) Ich bin bei uns im Stall, hinten in der Stallgasse, und putze einen Haflinger. In der Ecke steht ein Pappkarton, der einem Jungen gehört. Ausgerechnet dort äppelt das Pferd hinein. Ich sage meiner Schwester Bescheid, die die Pferdeäpfel aus dem Karton entfernt und in die nächstgelegene Box wirft.

2) Ich bin mit E. bei uns im Stall. Hinten auf der Stallgasse steht unser Hänger, und wir wollen unser Pferd verladen. Allerdings muss er dazu über eine sehr lange und schmale Rampe gehen. Das will er nicht. Mit viel Schnalzen bringen wir ihn dann endlich auf den Hänger, und ich muss die Stange hinten einhängen. Leider bin ich alleine, und eigentlich geht das nur zu zweit, weil jemand von außen gegen die Hängerwand drücken muss. Ich habe Angst, dass das Pferd wieder rückwärts vom Hänger läuft, bevor ich fertig bin. Doch dann schaffe ich es, die Stange auch alleine einzuhängen.

3) Ich bin mit den Voltigierern aus meinem alten Verein unterwegs auf einem Turnier. Die zwei Pferde haben eine große Scheune als Unterkunft, die wir herrichten müssen. Erst wird also mit Hilfe des Stallbesitzers das ganze alte Heu und Stroh entfernt, und dann streuen wir neu ein. Die Trainerin sagt und, dass wir die Pferde jetzt in die Scheune bringen sollen. Beim Auskratzen der Hufe sollen wir bei einem der Pferde wegen einer Verletzung vorsichtig sein.

4) Ich bin bei der Voltigier-EM. Die Prüfungshalle ist sehr klein. Wir sitzen am Rand auf Strohballen. Mein Freund sitzt neben mir. Die Einzelvoltigierer aus Ingelsberg laufen ein, allerdings mit einem fremden Pferd. Weil mit diesem Pferd nicht gut zurecht kommen, stürzen sie beide. A. verletzt sich am Bein und R. am Arm. Der Trainer hat kein Verständnis dafür.
Nächste Szene: Das Turnier ist vorbei, die Gruppe aus Ingelsberg soll noch eine Schaunummer vorführen. Die Mädchen haben orangefarbene Anzüge an. Die Turnierfrisuren sind schon ziemlich aufgelöst. A. läuft mit ein, sie trägt eine Schiene am Bein. Aber R. fehlt, so dass wir uns Sorgen machen, dass bei ihrem Sturz etwas Ernstes passiert ist.
Nächste Szene: Die Vorführung ist vorbei, viele Zuschauer stehen auf und gehen zum Ausgang. Wir wollen noch etwas bleiben, um dem Gedränge zu entgehen. Plötzlich betritt mein ehemaliger Studienkollege F. mit seiner Freundin die Halle. Ich wundere mich, warum er jetzt nach dem Abschluss der Wettkämpfe hier auftaucht.

5) Ich bin alleine in einer Stadt unterwegs. Dort habe ich etwas erledigt. Jetzt suche ich den Bahnhof. Ich habe einen Stadtplan, auf dem der Weg in grün eingezeichnet ist. Trotzdem verlaufe ich mich und stehe mitten in einem Neubaugebiet. Es ist Winter: kalt, grauer Himmel, gefrorener Boden. Ich sehe eine Bushaltestelle. Auf dem Fahrplan stehen ganz viele Uhrzeiten, und ich denke mir, dass ich meinen Zug eigentlich noch rechtzeitig erreichen müsste, wenn ich den nächsten Bus nehme.
In dem Moment kommt auch schon der Bus. Die Tür geht auf und ich frage den Fahrer, ob er zum Bahnhof fährt. Als er bejaht, steige ich ein und suche mein Ticket. Ich habe ein Zwei-Personen-Ticket, dass mein Freund zusammen mit mir gekauft hat, denn auf der Hinfahrt waren wir zusammen unterwegs. Ich suche in meiner Tasche und finde nur ein anderes Ticket, dass zwar die Namen von mir und meinem Freund trägt und auch sein Foto - dazu aber das Foto von einer anderen Frau. Trotzdem zeige ich das Ticket dem Busfahrer, der zwischen Foto und mir hin- und herschaut: "Sind das wirklich Sie?" Ich sage ja, und er glaubt mir.
An der Haltestelle "Riesenrad" steige ich aus. Es ist Sommer, ganz warm und sonnig. Ich muss einen Berg hinunter, um zum Bahnhof zu kommen. Ich sehe, dass es 13.30 Uhr ist und weiß, dass mein Zug um 13.31 Uhr fährt. "Das wird knapp", denke ich mir und renne los.
Ich komme gerade noch rechtzeitig am Bahnhof an und steige in den rot-beigefarbenen Zug ein. Drinnen versuche ich wieder, das richtige Ticket zu finden. Doch das mit den Fotos von mir und meinem Freund bleibt verschwunden. Ich habe Angst, dass ein Schaffner auftaucht, der das andere Ticket nicht so einfach akzeptiert wie der Busfahrer.
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