18
Dez
2007

WILD? DILD? Wie auch immer...

Ja, richtig - wie aus der Überschrift zu entnehmen ist, habe ich heute mittag schon wieder einen Klartraum gehabt. An sich wohl eher ein DILD, weil ich während des Traums gemerkt habe, dass ich träume. Allerdings war es vom Gefühl her wieder so "oberflächlich" wie der WILD vorgestern. Aber von vorne:

Der Traum beginnt als Trübtraum. Ich bin in der Küche in der Arbeit. An der Theke links von mir sitzen C. und die Azubine, mit der am Freitag auf der Weihnachtsfeier angebandelt hat. Er hat den Arm um sie gelegt.
Dann sind die beiden verschwunden, dafür steht die ganze Küche voller Leute. Mein Kollege D. kommt zu mir, um mir das Geld für den Film zu geben, den ich ihm am Freitag auf der Weihnachtsfeier geliehen habe. Er meint, dass ich ihm dann nur noch 50 Points (französisch ausgesprochen) rausgeben müsste, dann wären wir quitt. Ich schaue ihn entgeistert an, doch mein Kollege R. hat französisches Geld dabei und gibt D. passend heraus. Dann redet irgendjemand mit mir über D. und dass er angeblich auf der Weihnachtsfeier mit unserer neuen Kollegin C. angebandelt hätte. Ich bin sehr erstaunt, kann mir das nicht vorstellen. Ich erkläre, dass die beiden zwar viel miteinander geredet haben, aber dass D. doch eine Freundin hat, die er letztens auch dabei hatte, als wir mit mehreren Kollegen beim Baden waren.
Wieder ein Schnitt. R. zieht griechisches Geld aus dem Geldbeutel und erklärt, dass er das ganze ausländische Geld von seinem Onkel bekommt. Auf den Scheinen steht "Malta", und ich frage ihn, ob es sich um maltesisches Geld handelt. Er verneint. Ich schaue zu meinem Freund, der vor mir an der Theke sitzt, und er bestätigt, dass man auf Malta mit griechischem Geld zahlt.
Noch ein Schnitt. Die Küche ist jetzt fast leer, nur D. steht noch neben mir. Ich frage sie, was es wohl bedeutet, wenn auf dem Stuhl vor mir abwechselnd mein Freund und mein Kollege M. sitzen. Ich komme auf den Trichter, dass das wohl bedeutet, dass ich träume und mache sofort den Nasen-RC. Tatsächlich, ich kann atmen. Also tatsächlich ein Traum. Weil sich wieder alles so unintensiv und oberflächlich anfühlt, reibe ich mir zur Stabilisierung die Hände. Doch das bringt gar nichts. Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, dass ich kurz vor dem Aufwachen bin. Dann schüttte ich mir Tomatensauce über die Hände und stelle fest, dass dieses Gefühl der Stabilität des Traums guttut. Plötzlich kommt der eben erwähnte Kollege M. in die Küche, er trägt Stöckelschuhe. Und als ich überlege, was ich mit dem Klartraum anfangen könnte, fällt mir ein, dass ich ihn doch einfach mal küssen könnte. Gedacht, getan. Doch irgendwie wehrt er sich und ich habe wieder das Gefühl, dass ich fast aufwache. Doch dann spielt M. plötzlich mit, der Kuss wird intensiver und fühlt sich gut an. Und dann wache ich wirklich auf.

Fazit: Hände reiben scheint bei mir als Stabilisierungstechnik nicht wirklich zu funktionieren. Da muss ich mir wohl mal was anderes aussuchen. Und diese "Oberflächlichkeit" schiebe ich jetzt mal darauf, dass die letzten zwei Klarträume während des Mittagsschlafs aufgetreten sind - und da schläft man ja nicht so tief wie mitten in der Nacht. Aber ich will ja gar nicht unzufrieden sein - das alles ist jedenfalls ein wirklich guter Anfang, und ich werde fleissig weiter üben.

Traumtagebuch

Heute gibt's schon wieder zwei Träume, an die ich mich erinnern kann.

1) Es ist nachmittags am 24.12., meine Eltern, meine Schwester und ich sitzen alle im Wohnzimmer. Plötzlich fängt meine Schwester an, ihre Geschenke an uns zu verteilen. Ich bin sehr überrascht, denn eigentlich findet die Bescherung bei uns erst nach dem Kaffeetrinken und nach dem Kirchgang statt. Hektisch greife ich mir die Jacke, die ich meiner Schwester schenken will, vom Esszimmerstuhl und verlasse den Raum, um sie einzupacken. Meine Mutter hält mir vor, dass ich daran auch eher hätte denken können.

2) Wir sind bei meinem Onkel im Esszimmer, eine sehr große Gesellschaft. Der Anlass ist irgendeine Familienfeier, vielleicht eine Hochzeit. Das Essen wird serviert. Die Vorspeisen bestehen alle aus Brot: Brotsuppe und Brotscheiben mit verschiedenen Aufstrichen. Währenddessen findet eine Art Quiz statt, bei dem Musik vorgespielt wird. Ich kenne das Lied nicht und muss mir deshalb blöde Sprüche von meinem Sitznachbarn anhören.
Es ist geplant, dass nach dem Essen während der Feier ein Frisör kommt, der jedem Gast die Haare schneidet. Dafür muss ich mich umziehen. Ich warte also die ganze Zeit auf den passenden Zeitpunkt, damit ich das nicht verpasse. Irgendwann gehe ich raus zum Umziehen, aber das Badezimmer ist besetzt. Ich gehe also ins dunkle Wohnzimmer. Das Licht lasse ich ausgeschaltet, damit mich niemand beim Umziehen sieht.
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