17
Dez
2007

Traumtagebuch

Der Urlaub tut mir gut - endlich mal wieder ein bisschen Traumerinnerung.

Ich bin in einem Garten. Der Boden ist ziemlich matschig, der Himmel grau. Irgendjemand ist bei mir. Ich muss eine Aufgabe lösen, eine Art Ralley. Ich hocke auf dem Boden und suche nach Hinweisen. Unter einer Hecke liegen ganz viele Ostereier. Ich weiß, dass ich sie alle einsammeln muss, aber ich hab nur eine kleine Papiertüte dabei, die nicht groß genug ist. Also verstecke ich einige der Eier an anderen Stellen für die Leute, die nach mir hier herkommen werden. Während ich noch dabei bin, tauchen die Leute auch schon auf. Ich stehe auf und mache mich auf den Weg zur nächsten Station der Ralley. Die anderen sind erstaunt, dass ich hier schon fertig bin und einen so großen Vorsprung habe. Irgendwie sind sie nicht besonders nett und ich will schnell weg hier.

Dann die nächste Szene. Wir sind mit mehreren Leuten in einem Haus. In der Hand habe ich einen kleinen Plastikbogen als Waffe. Wenn man diesen Bogen kräftig schüttelt, wechselt ein kleines Licht die Farbe. Es ist entweder lila oder rot. Je nach Farbe des Lichts ist der Bogen eine Nah- oder Fernkampfwaffe. Über einen kleinen Auslöser-Knopf kann ich im Fernkampfmodus mit einem Laser zielen und dann Pfeile abschießen. Leider ist mein Bogen kaputt, der Moduswechsel funktioniert nicht immer. Ich gerate etwas in Panik, und einer meiner Begleiter will mir das Schütteln nochmal zeigen. Leider funktioniert der Bogen danach immer noch nicht richtig.
Wir gehen in einen anderen Raum, und dort sitzt ein schwarz gekleideter Mann mit langen Haaren. Ich ziele und schieße ein paar Pfeile auf ihn, doch er greift uns gar nicht an. Ich wundere mich, doch meine Begleiter finden das ganz normal.

Noch ein Szenenwechsel: Wir sind im Garten meiner Eltern. Die Wiese vor uns ist mit schulterhohem Gras bewachsen, das von zwei Trampelpfaden durchzogen ist. Wir entscheiden uns für den linken. Nach einigen Metern stelle ich fest, dass auf der ehemaligen Kuhweide, die sich immer dort befand, eine ganz tolle neue Reitlanlage mit mehreren Hallen und Reitplätzen errichtet wurde. Die Anlage gehört Familie M. Wir gehen durch die Stallungen und begegnen einigen Leuten, an denen wir aber einfach vorbeigehen.

16
Dez
2007

WILD - der erste Erfolg

Nach den nicht sehr erfolgreichen Versuchen vor ein paar Wochen wollte ich heute mal wieder ausprobieren zu WILDen. Also bin ich nachmittags um zwei Uhr ins Bett gegangen und hab den Wecker auf vier Uhr gestellt. Als ich dann im Bett lag, hatte ich allerdings überhaupt keine Lust auf systematische Entspannungstechniken, sondern wollte einfach nur schlafen, weil ich ziemlich müde war. Nach einiger Zeit bin ich dann eingeschlafen und hab geträumt:

Ich bin in meiner Wohnung, die allerdings ganz anders aussieht als in der Realität. Ich bin dabei, Musik für eine Art Aerobic-Programm am Computer zu schneiden. Dann will ich ausprobieren, ein bisschen dazu herumzuhüpfen. Allerdings hab ich Angst, dass meine Nachbarin mich beobachtet, denn es gibt ein Fenster oben bei mir in der Wand, das zu ihrer Wohnung gehört. Zuschauer wären mir peinlich, also höre ich wieder auf und gehe zurück in die Computerecke. Ich setze mich in einen Sessel und ziehe mich aus. Als ich untenrum komplett nackt bin, sehe ich meine Chefin S. durch ein anderes Fenster zu mir in die Wohnung schauen. Sie fängt lauthals an zu lachen und geht weg.

Ich werde wieder halbwegs wach, kann mich aber in diesem Moment nicht an den Traum erinnern. Kurze Zeit später spüre ich auf einmal ein heftiges Kribbeln im ganzen Körper und höre ein komisches Summen in den Ohren. Ich fand beides eher spannend als unangehm, aber ziemlich bald war es wieder vorbei. Dann plötzlich hatte ich ein Bild vor Augen, als ob ich in einem Bus sitze, der die übliche Strecke zu meinem Büro fährt. Und mehr oder weniger intuitiv dachte ich mir: "Ich will in diesen Bus." Ganz oft und immer wieder. Und plötzlich stehe ich an genau der Stelle auf der Straße, wo der Bus gerade vorbeigefahren ist. Es ist Sommer. Alles ist grün, und die Sonne scheint. Ich bin sehr überrascht, dass das wirklich geklappt hat und mache zur Sicherheit den Nasen-RC. Ich kann atmen - große Freude! Allerdings fühlt sich alles viel weniger intensiv an als bei meinem ersten (und bisher leider einzigen) DILD - irgendwie so "oberflächlich". Also fange ich an, mir die Hände zu reiben. Dabei spüre ich, wie ich mich in der Bettdecke verheddere. Das kommt mir komisch vor und ich höre wieder auf. (Später stelle ich fest, dass die Bettdecke nur geträumt war, denn eine Hand lag beim Einschlafen unter meinem Kopf. Und dort war sie nach dem Aufwachen immer noch.) Ich überlege kurz, was ich jetzt machen könnte, doch bevor ich mich für irgendwas entscheiden kann, habe ich das Gefühl, dass ich rückwärts aus dem Traum rutsche. Und dann bin ich wieder wach.

Dieser Traum war zwar nur ein sehr kurzer Ausflug in die WILD-Welt, aber ich bin trotzdem begeistert, dass es schon beim dritten Versuch geklappt hat. Ich werde den Rest meines Urlaubs nutzen, um weiter zu üben - denn so viel Zeit für Mittagsschlaf wie im Moment werde ich so bald nicht mehr haben. *g*

15
Dez
2007

Endlich Urlaub

So, nach sehr stressigen Wochen habe ich jetzt endlich Urlaub. Und ich habe mir fest vorgenommen, endlich wieder mehr Energie in mein Traumtagebuch und meine Klartraumversuche zu stecken.
Denn in den letzten Wochen konnte ich mich zwar ab und zu an einzelne Träume erinnern, hatte aber nie genug Zeit, um sie hier aufzuschreiben. Das soll jetzt im Urlaub auf jeden Fall besser werden.
Außerdem habe ich jetzt endlich Zeit, mich tagsüber hinzulegen und neue WILD-Versuche zu starten. Denn vor ein paar Wochen bin ich bei den ersten Versuchen ja nicht besonders weit gekommen. Da wurde mein Körper durch die Entspannungsübungen zwar schön schwer und warm, aber von Schlafstarre oder hypnagogen Bildern keine Spur.
Ich hoffe, dass das jetzt bei häufigerem Üben besser wird.

29
Nov
2007

Traumtagebuch Teil 17

Furchtbar, wenn es in der Arbeit so stressig ist, dass man zu nichts mehr kommt. Deshalb hab ich leider mein Traumtagebuch in den letzten Tagen etwas vernachlässigen müssen. Aber ich werde heute versuchen, die ganzen Träume nachzutragen.
Etwas Positives sehe ich jedoch auch: mittlerweile kann ich mich trotz Stress und wenig Schlaf an ein oder zwei Träume pro Nacht erinnern.

Vorgestern 1: Ich befinde mich in O., direkt in der Innenstadt. Um mich herum sind viele Leute, hauptsächlich Jugendliche und Kinder. Alle sind bewaffnet, es herrscht so etwas wie Krieg. Ich bin für einige der Kinder verantwortlich. Jugendliche laufen auf uns zu und schießen auf uns. Ich ziehe auch eine Waffe und schieße - doch leider kommen nur winzige rote Pfeile heraus, über die ein besonders großer und dicker Jugendlicher mit dunklen Haaren, der direkt auf mich zukommt, nur lachen kann.
Dann ein Sprung zur nächsten Szene: Ich bin in einem riesigen Park, es herrscht immer noch Krieg. Ich will mich verstecken und krieche zu diesem Zweck in einem Pflanze, die aussieht wie eine riesige Anemone. Allerdings stelle ich fest, dass man mich dort sehen kann. Also brauche ich ein anderes Versteck. Ich fliege los und lande auf dem Gipfel eines sehr großen Baums. Von dort aus kann ich alles überblicken. Unten läuft der Befehlshaber der gegnerischen Truppen herum, gekleidet in ein merkwürdiges blau-lila-farbenes Gewand mit gelben Mustern.

Vorgestern 2: Ein Harry-Potter-Traum. Ich bin mit Ron und Hermine unterwegs. Vielleicht bin ich auch Hermine, das weiß ich nicht mehr. Bei uns ist ein Hauself, der zur Tarnung komplett in Bandagen eingewickelt ist. Wir apparieren in einen kleinen Ort, es ist Nacht. Es laufen viele Leute herum. Wir haben Angst, dass uns jemand erkennt. Wir sehen Draco Malfoy, der hier wohnt.
Dann die nächste Szene, wir sind aus dem Ort wegappariert und befinden uns jetzt unter einer großen Brücke. Wir sind erleichtert.

Gestern: Ich bin draußen auf einem Reiterhof und führe ein Pferd. Jemand aus unserer Voltigiergruppe kommt auf mich zu und nimmt mir das Pferd ab, damit ich reingehen kann. Unsere Stute muss eine Spritze bekommen, und E. ist der Meinung, dass lieber ich sie dabei festhalten sollte. Ich gehe also rein und nehme die Stute (die viel kleiner ist als in der Realität) am Halfter. Sie hat ein Steiggebiss drin. In der anderen Hand halte ich eine Gerte. E. gibt ihr eine Spritze in den Hals. Leider klappt das erst beim zweiten Mal. Anschließend loben wir das Pferd, weil es so brav war. Dann bekommt die Stute noch zwei Spritzen von oben in die Kruppe und darf danach zurück in ihre Box
Ich sehe in der anderen Ecke des Stalls eine andere Voltigiergruppe. Auch deren Pferd soll eine Spritze bekommen. Sie versuchen es mit einem Blasrohr, haben aber keine Erfolg, weil das Pferd nicht still hält.

Heute: Hier kann ich mich nur an eine sehr kurze Szene erinnern. Ich sitze an meinem Schreibtisch. Das Büro ist komplett weiß und sieht etwas anders aus als in der Realität. Durch die Glastür kommt S. herein. Sie ist bedeutend dicker als in der Realität und trägt einen dunkelgrünen Hosenanzug mit Nadelstreifen.

25
Nov
2007

Traumtagebuch Teil 16

Heute gibt es einen sehr langen Eintrag, denn ich muss einige Träume nachtragen.

Freitag: Ich bin in einer Disco, zusammen mit mehreren Leuten, die ich kenne. Allerdings kann ich mich nicht mehr wirklich daran erinnern, wer die Leute waren - mit einer Ausnahme: Mein Kollege M. Wir stehen auf der Tanzfläche, er hinter mir. Irgendwann fangen wir an zu tanzen: Er schmiegt sich von hinten ganz eng an mich und wir wiegen im Takt der Musik hin- und her.
Außerdem kann ich mich noch an eine weitere Szene erinnern: Ich sitze zusammen mit einigen anderen Leuten an einem kleinen Tisch mit einer Couch drum herum. Wir unterhalten uns über das Studium, mein Nebenfach und einen der Professoren.

Samstag 1: Dieser Traum war relativ lang, aber ich kann mich nur noch an einzelne Szenen erinnern.
Ich sitze mit einigen anderen Leuten auf einer Bierzeltgarnitur, die in einem Urwald steht. In einigen Metern Entfernung sitzt eine ehemalige Klassenkameradin von mir. Sie weint die ganze Zeit. Wir unterhalten uns darüber, dass sie vor kurzem schwanger war und abgetrieben hat. Und dass es ihr aus diesem Grund momentan sehr schlecht geht und sie den ganzen Tag weint. Einer der andern bei mir am Tisch meint: "Jetzt wartet sie wohl darauf, dass sie die Pille bekommt. Die kann sie dann in ihrem grünen Tee auflösen."
In der nächsten Szene komme ich von hinten auf eine Schulklasse zu. Sie sitzen alle rittlings auf einem Baumstamm. Links und rechts fließt Lava vorbei, weil gerade in Vulkan ausgebrochen ist. Die Füße hängen im Lavastrom.
Und dann die letzte Szene: Wir sind entkommen, weil uns ein älterer Mann mit seinem Wohnmobil abgeholt hat. Jetzt fahren wir mit ihm in diesem Wohnmobil davon.

Samstag 2: Bei diesem Traum kann ich mich etwas genauer erinnern. Ich befinde mich mit meiner Schwester in einem Wald. Ein Fluss, ca. 4 oder 5m breit, fließt zwischen den Bäumen. Wir sind im Wasser, dass uns ungefähr bis zu den Schultern reicht. Direkt hinter uns befindet sich eine Engstelle, weil dort Bäume im Fluss wachsen. Wir haben eine Betonplatte bei uns, die schwimmen kann und außerdem eine Art Antrieb hat. Wir müssen diese Platte durch die Engstelle manövrieren, doch das stellt sich als sehr schwierig heraus.
In der nächsten Szene befinde ich mich in einem großen, dunklen Zelt, dass neben dem Fluss steht. Ich packe meine Kleidung in meine graue Reisetasche. Jemand (ich weiß nicht mehr, wer) kommt zu mir und fragt mich nach einer Stifthülle. Ich suche in meinen Dingen und finde vier Kajalstifte (zwei braune und zwei schwarze), aber nur drei Hüllen dazu. Ich beruhige die Person jedoch, weil ich es nicht schlimm finde, dass einer der Stifte ohne Hülle ist.

Sonntag 1: Ich bin in meiner Heimatstadt unterwegs, in der Bahnhofsstraße. Es ist nachmittags, abends wird die Weihnachtsfeier unserer Firma stattfinden. Ich brauche dringend noch eine passende Halskette zu meinem beige-braun karierten Oberteil, und zwar in Gold. Ich gehe den ersten Laden, doch finde nichts Passendes. Auf der linken Straßenseite befindet sich das fast fertiggestellte Einkaufszentrum. Auf der rechten Seite ist ein Bijou-Brigitte-Laden, doch auch hier finde ich keine passende Kette. Ein Stück weiter ist noch ein Laden, zweistöckig. Im Souterrain gibt es nur Kleidung, doch im ersten Stock gibt es auch Modeschmuck. Hier kann man sich auch Ketten selber zusammenstellen. Doch es gibt wieder nichts, was mir gefällt.
Am Ende des Traumes sehe ich eine Kette vor mir: ganz viele sehr kleine Goldkügelchen und dazwischen immer wieder normale Perlen - also passend zum Oberteil und passend zu meinen Perlen-Ohrsteckern.

Sonntag 2: Ich habe einen Nebenjob in einem Street-One-Laden angenommen. Das Geschäft ist in meiner Geburtsstadt. Als ich ankomme, ist gerade Mittagspause und der Laden geschlossen. Ich gehe schon mal rein.
Dann sind plötzlich ganz viele Verkäuferinnen und Kundinnen im Laden. Ich spreche mit der Chefin - und stelle mit Erstaunen fest, dass es sich um meine Teamleiterin aus der Arbeit handelt. Sie sagt mir, dass niemand wissen darf, dass ihr dieser Laden gehört. Deshalb wäre er auch auf eine Freundin von ihr eingetragen.
Dann fange ich an zu arbeiten und berate eine alte Frau beim Kauf von Ohrringen. Sie entscheidet sich für ein paar, dass aus aufgefädelten Glasperlen und Federn besteht.

Sonntag 3: Dieser Traum kam mir so vor, als ob ich einen Fernsehbeitrag sehe. In einem Untersuchungsraum steht eine dicke, dunkelhaarige Frau, dich sich gerade ausszieht. Sie hat nur noch einen merkwürdigen weißen Unterrock an und hängt ihre übrigen Kleider auf. Dann eine komische Überblendung: alles wird ganz kurz ganz weiß, dann taucht der gleiche Raum wieder auf. Allerdings befinden sich jetzt drei Frauen darin. Alle sind obenrum nackt und liegen auf Untersuchungsliegen, die in die drei vorhandenen MRT-Geräte hineingefahren werden. In diesem Moment sehe ich meinen Kollegen R. vor mir, der sagt: "Ich hatte auch gerade so eine Untersuchung. Zum Glück sind sie nicht mit dem AKU rangegangen." Gerade als ich mich frage, was denn bitte "AKU" ist, klärt sich die Frage von selber. Ich sehe eine Trennscheibe, die das Brustbein eines Patienten bei vollem Bewusstsein durchtrennt. Hierdurch soll eine bessere Untersuchung möglich sein.
Dann sehe ich ein blondes Mädchen vor mir, dass erzählt, dass sie per AKU untersucht wurde. Sie hatte schon mehrere normale Untersuchungen. Und als die Ärzte gemerkt haben, dass ihr das nichts ausmacht, haben sie immer wieder Sachen verändert und Neues ausprobiert. Und heute z.B. AKU. Sie beschwert sich, dass sie ja eigentlich total gesund ist - und dass die Untersuchung doch bei kranken Menschen viel sinnvoller wäre.
Dann das nächste Bild: Man sieht die Trennscheibe beim Durchtrennen des Brustbeins, allerdings von innerhalb des Körpers. Ich frage mich, wie die Kamera dort hinkommt. Dann fällt mir ein, dass sie wahrscheinlich eine Sonde durch den Bauchnabel eingeführt haben und von dort aus filmen.

20
Nov
2007

Der erste Klartraum

Ich könnte die ganze Zeit hüpfen, springen und rumschreien vor Freude: Heute früh hatte ich meinen ersten Klartraum! Ein unglaublich tolles Gefühl, dass es einfach so geklappt hat - obwohl ich in den letzten Wochen (außer diesem Traumtagebuch) nicht viele Anstrengungen in dieser Richtung unternommen habe.

Heute morgen bin ich um halb sechs (eine dreiviertel Stunde vor dem Weckerklingeln und ca. 7,5 Studen nach dem Einschlafen) aufgewacht. Kurz auf die Uhr geschaut - weiterschlafen lohnt sich noch. Also wieder umgedreht und die Augen zugemacht. Und dann ging der Traum los - zuerst als Trübtraum, an den ich mich jedoch ganz gut erinnern kann.

Ich sitze an meinem Schreibtisch. Das Büro ist sehr groß und sehr hell, ringsherum sind überall Fenster. Ich habe eine sehr schwierige Aufgabe zu erledigen, mit der ich nicht gut zurecht komme. Plötzlich taucht ein Kollege auf, der vor kurzem gekündigt hat. Er will uns besuchen und bietet mir seine Unterstützung an. Als er sich auf den Stuhl neben mir setzt, sehe ich, dass er seine Jeans in weiße Tennissocken gesteckt hat. Dazu trägt er Turnschuhe. Wir versuchen gemeinsam, die Aufgabe zu lösen, doch es geht nicht recht voran. Ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass bald Mittagspause ist. Ich beschließe, erst eine halbe Stunde später, also um halb eins Pause zu machen. Ich habe die Hoffnung, dass ich die Aufgabe bis dahin vielleicht gelöst habe.
Dann ist mein Ex-Kollege wieder weg. Mein Exfreund, ein Freund von ihm und noch eine 3. Person, an die ich mich nicht erinnern kann, wollen in die Mittagspause gehen. Ich gehe zusammen mit ihnen aus dem Büro und kehre dann wieder um, weil ich weiterarbeiten will. Dabei schaut mich mein Exfreund ganz komisch an, und ich erinnere mich, dass wir eigentlich zerstritten sind und nicht mehr miteinander reden.
Ich sitze wieder an meinem Schreibtisch. Zwei Kollegen von mir kommen ins Büro und wollen mich mit in die Mittagspause nehmen. Eine frühere Klassenkameradin von mir ist auch dabei. Ich schaue auf die Uhr und stelle fest, dass es schon fast halb eins ist. Total verzweifelt sage ich meinen Kollegen, dass ich erst in die Pause gehen kann, wenn ich die Aufgabe gelöst habe. Der eine von ihnen tröstet mich, streichelt mir über die Wange. Und dann überzeugen sie mich, trotzdem mit ihnen in die Pause zu gehen. Wir gehen also los. Ich bin viel schneller als die anderen und gehe vor, bis ich sie irgendwann abgehängt habe. Aber das ist mir egal, weil ich weiß, dass wir uns später wieder treffen werden.
Dann bin ich in einer großen Halle, sehr dunkel, wo viele Leute unterwegs sind. Und plötzlich spüre ich ein komisches Kribbeln in den Beinen. Mir schießt ein Gedanke durch den Kopf: "Vielleicht bin ich ja gerade am Einschlafen, und jetzt geht die Schlafparalyse los." (Liegt wohl an meinen WILD-Versuchen... *g*) Also wollte ich überprüfen, ob es sich wirklich um Schlafparalyse handelt, in dem ich meinen realen Körper bewege. Dabei habe ich etwas gespürt, was den Empfindungen während der WILD-Versuche sehr ähnlich war: Das Gefühl, dass meine Hände und Füße sehr schwer sind, dass ich sie intensiv spüre - und dass ich sie bewegen könnte, wenn ich es wirklich wollte. Und dieses Gefühl bezog sich wirklich auf meinen realen Körper und nicht auf meinen Traumkörper. Allerdings hatte ich nicht den Eindruck, dass diese Versuche dem Traum gut tun. Also habe ich lieber wieder damit aufgehört. Die nächste Idee, um zu überprüfen, ob ich träume: Wildes Rumhüpfen. Ich springe hoch, und anstatt wieder auf dem Boden zu landen schwebe ich auf dem Rücken liegend nach hinten. Doch auch das überzeugt mich noch nicht ganz davon, dass ich träume. Ich denke: "Könnte ja sein, dass Leute unter mir stehen, die mich nach hinten weitergeben." So Stage-Diving-mäßig. Naja... Dann stehe ich wieder am Boden und habe endlich einen sinnvollen Einfall: Finger-RC. Ganz viele Finger - zu viele Finger! Ich bin begeistert. Zur Sicherheit mache ich noch den Nasen-RC. Ein irres Gefühl, wenn man durch die geschlossene Nase atmen kann!
Und dann geht's los: Ich gehe zum Ausgang der Halle. Draußen lehnt ein Mann an der Wand. Ich erinnere mich daran, dass man Traumgestalten fragen soll, wer sie sind und woher sie kommen. Also frage ich ihn: "Wer bist du?" Meine Stimme klingt sehr blechern, und ich beschließe, mir das als Traumanzeichen für das nächste Mal zu merken. Der Mann antwort mit einem Nuscheln. Nach einer weiteren Nachfrage glaube ich verstanden zu haben, dass er gesagt hat "Ich bin der Fischmarkt vom Unfall." Das erscheint mir ziemlich sinnlos. Er erklärt mir, dass man Fisch zum Leben braucht.
Ich gehe weiter und stehe dann vor einer Haustür. Ich schließe sie auf und gehe nach links in den Aufzug. Dieser ist sehr klein. Es steht bereits eine junge blonde Frau darin. Weil es so eng ist, geht die Tür nicht richtig zu. Aber der Aufzug fährt trotzdem los nach oben. Die Frau steigt aus, ich fahre noch weiter.
Als ich aussteige, befinde ich mich in einem U-Bahnhof. Die Wände, die Decke und der Fußboden sind weiß, alles ist sehr hell. In drei Richtungen fahren grüne und orangefarbene U-Bahnen aus der Station heraus. Ich betrachte die Gleise, weil ich herausfinden will, um was für eine Art U-Bahn es sich handelt.
Dann klingelt der Wecker und ich bin wach.

Während des ganzen Traums habe ich immer wieder den Nasen-RC wiederholt, um klar zu bleiben, was auch hervorragend funktioniert hat. Gelegentlich habe ich auch den Finger-RC gemacht - und zum Teil sehr sehr seltsame Hände gesehen. Mit zusätzlichen Fingern auf dem Handrücken und so...
Insgesamt finde ich, dass ich nur sehr wenig Einfluss auf den Traum genommen habe. Ich war mir zwar die ganze Zeit bewusst darüber, dass ich träume, aber ich habe das kaum ausgenutzt, um den Traum zu verändern.
Jedenfalls bin ich total begeistert und ganz motiviert, mein kritisches Bewusstsein weiter zu schulen, um hoffentlich bald noch mehr DILDs zu haben.

18
Nov
2007

Traumtagebuch Teil 14

Und heute gleich wieder drei Träume, an die ich mich (zumindest in groben Zügen) erinnern kann.

1) Ich bin in der Arbeit, die allerdings nichts mit meinem realen Job zu tun hat. Meine Aufgabe besteht darin, diverse Telefonate zu erledigen. Unter anderem mit einem Lieferanten, der uns neue Vorhänge liefern soll. Ich rufe ihn mehrmals an, um nachzufragen, wann wir die Vorhänge erhalten, doch er vertröstet mich ständig.
Dann stehe ich vor einem Garderobenständer und nehme meine Turnschuhe, die dort stehen, in die Hand, denn der Chef hat angeordnet, dass wir aufräumen sollen.
Insgesamt war der Traum sehr lang und ich bin die ganze Zeit durch das seltsame Bürogebäude gelaufen, um verschiedene Dinge zu erledigen. Doch leider kann ich mich kaum noch an Details erinnern.

2) Ich bin beim Ausverkauf in einem Spielwarenladen. In einer dunklen Ecke unter einem Regal liegen riesige Spieleverpackungen, ca. 1x2m groß. Darin sind Brettspiele. Ich sehe eines mit dem Titel "Eragon" und denke, dass ich das meinem Freund schenken könnte. Also ziehe ich es aus dem Regal und öffne den Deckel. Innen am Deckel klebt die Spielanleitung - nur eine Seite. Ich finde das gut, weil das Spiel dann trotz der Größe nicht so kompliziert sein kann. Ich nehme das Spiel mit und suche einen Platz, wo ich es auspacken kann. Dabei komme ich an einer Art Puzzle vorbei, das halb fertig auf dem Boden liegt. Ich sehe zwei einzelne Teil direkt vor mir liegen: ein Tier (entweder ein Löwe oder ein Kamel, das weiß ich nicht mehr) und ein Pharaonenkopf. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Teile verloren habe oder ob sie zu dem Puzzle am Boden gehören. Aber dann schiebe ich sie einfach zu dem Puzzle und gehe weiter. An einer freien Fläche fange ich an, das Spiel auszupacken. Ich stelle fest, dass das Spielfeld ein riesiges Puzzle ist, dass man erst lösen muss, bevor man spielen kann. Ich denke, dass das meinem Freund kaum gefallen wird. Aber dann sehe ich, dass das Puzzlemotiv in Originalgröße als Poster beiliegt. Ich lege das Poster auf den Boden und darauf die Puzzleteile. Dadurch wird das Puzzlen leichter, weil man ja sofort sieht, wo die einzelnen Teile hingehören. Das Motiv besteht aus einer Tischplatte. Links und rechts am Tisch sitzt jeweils eine Frau. Allerdings sieht man nur einen Teil des Körpers, nämlich vom Bauch bis zum Unterschenkel. Die linke Frau trägt einen kurzen, schwarz-weiß karierten Rock.

3) Ich befinde mich in einem großen Park, in dessen Mitte ein Gebäude steht. Ich betrete zusammen mit zwei Kollegen das Gebäude. Dabei legt der eine von rechts seinen Arm um mich. Ich ignoriere ihn. Dann legt der andere von links seinen Arm um mich, und ich lege meinen Arm um ihn. Daraufhin ist der rechte Kollege sauer, weil ich meinen Arm nicht um ihn gelegt habe.
Dann ist der linke Kollege auf einmal verschwunden. Ich gehe Hand in Hand mit dem ersten Kollegen durch den Park. Plötzlich sagt er: "Ich liebe dich." Ich bin etwas geschockt und weiß nicht, wie ich reagieren soll. Ich erkläre ihm, dass ich einen Freund habe, und dass das deshalb nichts wird mit uns. Und dann sage ich noch, dass ich, wenn ich keinen Freund hätte, mit dem ersten Kollegen zusammen wäre und nicht mit ihm. Daraufhin ist er sauer und enttäuscht.
Was dann passiert, weiß ich nicht mehr. Am Ende vom Traum bin ich jedenfalls wieder in dem Gebäude, zusammen mit einem dritten Kollegen, der mich anschreit.

17
Nov
2007

Traumtagebuch Teil 13

Ach, ausschlafen ist toll. Erstens geht es jetzt meiner Erkältung viel besser und zweitens kann ich mich wieder an ganz viele Träume erinnern. Fast jedesmal, wenn ich am Wochenende früh aufwache und dann wieder einschlafe, kann ich mich an die folgenden Träume sehr gut erinnern. Vielleicht sollte ich es wirklich mal mit WBTB versuchen - aber irgendwie kann ich mich dazu nicht aufraffen... Zwei der Träume sind zusammen mit dem gestrigen in einem Offline-Eintrag gelandet. Deshalb bin ich jetzt also schon bei Teil 13 meines Traumtagebuchs.

1) Nur eine ganz kurze Szene: ich bastel Weihnachtssterne aus schwarzem Tonpapier und weißem Transparentpapier für mein Wohnzimmerfenster.

2) An diesen Traum, der wahrscheinlich länger war, habe ich nur eine sehr ungenaue Erinnerung. Eigentlich hatte ich ihn ganz vergessen, aber als im Radio das Wort "Vulkan" erwähnt wurde, kam eine ganz schwache Erinnerung wieder hoch.
Ich bin gemeinsam mit mehreren Leuten unterwegs zu einem Vulkan. Wir dringen ins Innere ein. Dort müssen wir das Ei eines Monsters zerstören, dass momentan die Welt beherrscht. Zu gewissen Zeiten wird es in diesem Vulkan wiedergeboren und schlüpft dann aus einem Ei. Und das ist der einzige Zeitpunkt, zu dem man es vernichten kann.

3) Ich bin zusammen mit mehreren Familienmitgliedern auf der Straße vor meiner alten Wohnung. Dort stehen mehrere Bierzeltgarnituren. Meine Tante zeigt mir zwei Umschläge, die die Geschenke für ihre Kinder enthalten. Ich leere die Umschläge aus und nehme das Geld an mich. Am hintersten Tisch sitzen die beiden Kinder. Ich gebe zuerst meiner Cousine ihr Geld. Außerdem gehören zu ihrem Geschenk noch drei braune Haarklemmen. Dann will ich meinem Cousin sein Geschenk geben, doch ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wieviel Geld er bekommt, da ich die Scheine zu meinem Geld in meinen Geldbeutel gesteckt habe. Also durchsuche ich zuerst das Kleingeldfach nach den weiteren Geschenken. Ich sage ihm, dass seine Schwester drei Haarklemmen bekommen hat, und dass sicherlich auch für ihn was in meinem Geldbeutel ist. Und tatsächlich, ich fördere drei Pulmoll-Bonbons zu Tage, die ich ihm gebe. Dann setze ich mich mit meiner Schwester und den beiden Kindern zusammen an den Tisch. Hinter uns, am nächsten Tisch, redet meine Mutter mit ihrer Schwester. Meine Tante erzählt, dass sie für die Kinder den Film "Eiskalte Engel" gekauft hat. Ich finde das völlig unpassend und weise die beiden darauf hin, dass dieser Film erst ab 18 Jahren freigegeben ist.

4) Ich fahre auf einem Fahrrad einen schmalen Weg entlang. Links und rechts sind nur Wiesen und Felder. In 200 oder 300m Entfernung liegen zwei Bauernhöfe am Weg, einer links und einer rechts. Dahinter macht der Weg eine Kurve. Mir kommt ein komisches Tier ungefähr in Schulterhöhe entgegengeflogen. Der Kopf sieht so ähnlich aus wie bei einer Katze, es ist auch ungefähr so groß. Aber das Tier hat Flügel, die es allerdings nicht zum Fliegen benötigt, da sie angelegt sind. Es fliegt schnurgerade auf mich zu und dann an mir vorbei. Ich sehe, dass es eine dunkelgraue Farbe hat. Ich fahre weiter und um die Kurve. Direkt dahinter befindet sich der Eingang zu einer U-Bahn-Station. Ich weiß, dass dies hier eine Art Führerschein-Prüfung für's Fahrrad ist. Und dass ich jetzt mit dem Rad die Treppen hinunter muss. Auf dem ersten Teil der Treppe geht es gut, weil in der Mitte der Stufen eine Rampe ist, über die ich das Rad schieben kann. Auf dem zweiten Teil der Treppe funktioniert das nicht mehr, weil die Rampe hier ganz links am Rand ist. Ich versuche, das Fahrrad von der anderen Seite zu schieben, damit es auf der Rampe ist. Aber dabei verheddere ich mich total. Also hebe ich das Fahrrad einfach hoch und laufe die Treppe hinunter. Und fährt eine U-Bahn in die Station ein.
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