Traumtagebuch

18
Nov
2007

Traumtagebuch Teil 14

Und heute gleich wieder drei Träume, an die ich mich (zumindest in groben Zügen) erinnern kann.

1) Ich bin in der Arbeit, die allerdings nichts mit meinem realen Job zu tun hat. Meine Aufgabe besteht darin, diverse Telefonate zu erledigen. Unter anderem mit einem Lieferanten, der uns neue Vorhänge liefern soll. Ich rufe ihn mehrmals an, um nachzufragen, wann wir die Vorhänge erhalten, doch er vertröstet mich ständig.
Dann stehe ich vor einem Garderobenständer und nehme meine Turnschuhe, die dort stehen, in die Hand, denn der Chef hat angeordnet, dass wir aufräumen sollen.
Insgesamt war der Traum sehr lang und ich bin die ganze Zeit durch das seltsame Bürogebäude gelaufen, um verschiedene Dinge zu erledigen. Doch leider kann ich mich kaum noch an Details erinnern.

2) Ich bin beim Ausverkauf in einem Spielwarenladen. In einer dunklen Ecke unter einem Regal liegen riesige Spieleverpackungen, ca. 1x2m groß. Darin sind Brettspiele. Ich sehe eines mit dem Titel "Eragon" und denke, dass ich das meinem Freund schenken könnte. Also ziehe ich es aus dem Regal und öffne den Deckel. Innen am Deckel klebt die Spielanleitung - nur eine Seite. Ich finde das gut, weil das Spiel dann trotz der Größe nicht so kompliziert sein kann. Ich nehme das Spiel mit und suche einen Platz, wo ich es auspacken kann. Dabei komme ich an einer Art Puzzle vorbei, das halb fertig auf dem Boden liegt. Ich sehe zwei einzelne Teil direkt vor mir liegen: ein Tier (entweder ein Löwe oder ein Kamel, das weiß ich nicht mehr) und ein Pharaonenkopf. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Teile verloren habe oder ob sie zu dem Puzzle am Boden gehören. Aber dann schiebe ich sie einfach zu dem Puzzle und gehe weiter. An einer freien Fläche fange ich an, das Spiel auszupacken. Ich stelle fest, dass das Spielfeld ein riesiges Puzzle ist, dass man erst lösen muss, bevor man spielen kann. Ich denke, dass das meinem Freund kaum gefallen wird. Aber dann sehe ich, dass das Puzzlemotiv in Originalgröße als Poster beiliegt. Ich lege das Poster auf den Boden und darauf die Puzzleteile. Dadurch wird das Puzzlen leichter, weil man ja sofort sieht, wo die einzelnen Teile hingehören. Das Motiv besteht aus einer Tischplatte. Links und rechts am Tisch sitzt jeweils eine Frau. Allerdings sieht man nur einen Teil des Körpers, nämlich vom Bauch bis zum Unterschenkel. Die linke Frau trägt einen kurzen, schwarz-weiß karierten Rock.

3) Ich befinde mich in einem großen Park, in dessen Mitte ein Gebäude steht. Ich betrete zusammen mit zwei Kollegen das Gebäude. Dabei legt der eine von rechts seinen Arm um mich. Ich ignoriere ihn. Dann legt der andere von links seinen Arm um mich, und ich lege meinen Arm um ihn. Daraufhin ist der rechte Kollege sauer, weil ich meinen Arm nicht um ihn gelegt habe.
Dann ist der linke Kollege auf einmal verschwunden. Ich gehe Hand in Hand mit dem ersten Kollegen durch den Park. Plötzlich sagt er: "Ich liebe dich." Ich bin etwas geschockt und weiß nicht, wie ich reagieren soll. Ich erkläre ihm, dass ich einen Freund habe, und dass das deshalb nichts wird mit uns. Und dann sage ich noch, dass ich, wenn ich keinen Freund hätte, mit dem ersten Kollegen zusammen wäre und nicht mit ihm. Daraufhin ist er sauer und enttäuscht.
Was dann passiert, weiß ich nicht mehr. Am Ende vom Traum bin ich jedenfalls wieder in dem Gebäude, zusammen mit einem dritten Kollegen, der mich anschreit.

17
Nov
2007

Traumtagebuch Teil 13

Ach, ausschlafen ist toll. Erstens geht es jetzt meiner Erkältung viel besser und zweitens kann ich mich wieder an ganz viele Träume erinnern. Fast jedesmal, wenn ich am Wochenende früh aufwache und dann wieder einschlafe, kann ich mich an die folgenden Träume sehr gut erinnern. Vielleicht sollte ich es wirklich mal mit WBTB versuchen - aber irgendwie kann ich mich dazu nicht aufraffen... Zwei der Träume sind zusammen mit dem gestrigen in einem Offline-Eintrag gelandet. Deshalb bin ich jetzt also schon bei Teil 13 meines Traumtagebuchs.

1) Nur eine ganz kurze Szene: ich bastel Weihnachtssterne aus schwarzem Tonpapier und weißem Transparentpapier für mein Wohnzimmerfenster.

2) An diesen Traum, der wahrscheinlich länger war, habe ich nur eine sehr ungenaue Erinnerung. Eigentlich hatte ich ihn ganz vergessen, aber als im Radio das Wort "Vulkan" erwähnt wurde, kam eine ganz schwache Erinnerung wieder hoch.
Ich bin gemeinsam mit mehreren Leuten unterwegs zu einem Vulkan. Wir dringen ins Innere ein. Dort müssen wir das Ei eines Monsters zerstören, dass momentan die Welt beherrscht. Zu gewissen Zeiten wird es in diesem Vulkan wiedergeboren und schlüpft dann aus einem Ei. Und das ist der einzige Zeitpunkt, zu dem man es vernichten kann.

3) Ich bin zusammen mit mehreren Familienmitgliedern auf der Straße vor meiner alten Wohnung. Dort stehen mehrere Bierzeltgarnituren. Meine Tante zeigt mir zwei Umschläge, die die Geschenke für ihre Kinder enthalten. Ich leere die Umschläge aus und nehme das Geld an mich. Am hintersten Tisch sitzen die beiden Kinder. Ich gebe zuerst meiner Cousine ihr Geld. Außerdem gehören zu ihrem Geschenk noch drei braune Haarklemmen. Dann will ich meinem Cousin sein Geschenk geben, doch ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wieviel Geld er bekommt, da ich die Scheine zu meinem Geld in meinen Geldbeutel gesteckt habe. Also durchsuche ich zuerst das Kleingeldfach nach den weiteren Geschenken. Ich sage ihm, dass seine Schwester drei Haarklemmen bekommen hat, und dass sicherlich auch für ihn was in meinem Geldbeutel ist. Und tatsächlich, ich fördere drei Pulmoll-Bonbons zu Tage, die ich ihm gebe. Dann setze ich mich mit meiner Schwester und den beiden Kindern zusammen an den Tisch. Hinter uns, am nächsten Tisch, redet meine Mutter mit ihrer Schwester. Meine Tante erzählt, dass sie für die Kinder den Film "Eiskalte Engel" gekauft hat. Ich finde das völlig unpassend und weise die beiden darauf hin, dass dieser Film erst ab 18 Jahren freigegeben ist.

4) Ich fahre auf einem Fahrrad einen schmalen Weg entlang. Links und rechts sind nur Wiesen und Felder. In 200 oder 300m Entfernung liegen zwei Bauernhöfe am Weg, einer links und einer rechts. Dahinter macht der Weg eine Kurve. Mir kommt ein komisches Tier ungefähr in Schulterhöhe entgegengeflogen. Der Kopf sieht so ähnlich aus wie bei einer Katze, es ist auch ungefähr so groß. Aber das Tier hat Flügel, die es allerdings nicht zum Fliegen benötigt, da sie angelegt sind. Es fliegt schnurgerade auf mich zu und dann an mir vorbei. Ich sehe, dass es eine dunkelgraue Farbe hat. Ich fahre weiter und um die Kurve. Direkt dahinter befindet sich der Eingang zu einer U-Bahn-Station. Ich weiß, dass dies hier eine Art Führerschein-Prüfung für's Fahrrad ist. Und dass ich jetzt mit dem Rad die Treppen hinunter muss. Auf dem ersten Teil der Treppe geht es gut, weil in der Mitte der Stufen eine Rampe ist, über die ich das Rad schieben kann. Auf dem zweiten Teil der Treppe funktioniert das nicht mehr, weil die Rampe hier ganz links am Rand ist. Ich versuche, das Fahrrad von der anderen Seite zu schieben, damit es auf der Rampe ist. Aber dabei verheddere ich mich total. Also hebe ich das Fahrrad einfach hoch und laufe die Treppe hinunter. Und fährt eine U-Bahn in die Station ein.

16
Nov
2007

Traumtagebuch Teil 11

Die letzten Tage waren stressig - trotzdem gibt es ein paar Träume, an die ich mich erinnern kann.

Dienstag: Ich sitze mit meinem Freund auf einer Bank im Grünen. Vor uns läuft auf einer großen Leinwand ein Fernsehbeitrag über den Ort, in dem mein Exfreund aufgewachsen ist. Mein Freund sagt zu mir: "Ist das nicht der Ort, wo du früher immer hingefahren bist?" In dem Moment merke ich, dass die Mutter von meinem Exfreund neben mir sitzt. Sie sagt: "Ja, natürlich - weil wir ja dort wohnen." Daraufhin erzähle ich ihr vom letzten Streit mit meinem Exfreund. Und sie reagiert sehr verständnisvoll und kann gar nicht verstehen, warum er sich so verhalten hat.

Mittwoch: Ich bin zu Besuch bei einer Arbeitskollegin. Sie ist gerade dabei, Salate vorzubereiten, die sie anlässlich ihres Geburtstages mit in die Arbeit nehmen will. Dabei schneidet sie sich in den Finger.
Dann befinde ich mich draußen in ihrem Garten. Direkt vor der Hecke steht ihr Schreibtisch.

Donnerstag: Hier kann ich mich an eine sehr lange Traumsequenz erinnern. Es beginnt damit, dass die Eltern eines meiner Volti-Mädels sie und mich im Auto zum Stall fahren. Allerdings nicht zu unserem Stall, sondern zu der Reitanlage, wo ich früher voltigiert habe. An der letzten Kreuzung vor dem Stall wollen sie uns aussteigen lassen. Irgendwie entscheiden wir uns dann aber doch, noch ein Stück weiterzufahren.
Dann gehe ich das letzte Stück der Straße zum Stall entlang. Mein Volti-Kind ist nicht mehr da, aber das merke ich im Traum gar nicht. Alles sieht aus wie in der Realität, bis auf den Reitplatz direkt an der Straße. Ich stelle fest, dass er eine Drainage hat, zu erkennen an den riesigen Pfützen, dich sich unterhalb des Platzes gebildet haben. Trotzdem ist der Boden sehr tief. Eine Frau galoppiert mit ihrem Pferd auf dem Zirkel, und ich frage mich, wie man bei diesem Boden überhaupt reiten kann.
Dann bin ich im Stall, genau dort, wo früher unser Voltipferd stand. Allerdings ist der Stall etwas größer und hat schräg gegenüber vom Eingang einen Putzplatz und daneben ein paar Bierzeltgarnituren als Sitzgelegenheit.
Das Voltipferd ist am Putzplatz angebunden. Die Trainerin und alle Voltigierer der Gruppe sind samt Eltern schon anwesend. Darunter auch einige Voltigierer aus meiner alten Gruppe von früher. Wir wollen auf's Turnier fahren, und ich werde mitstarten. Ich will mit der Trainerin reden und fange an, ihr von meinem aktuellen Verein zu erzählen. Sie hat darauf keine Lust und bezeichnet mit als Huhn. Dann erklärt sie, dass man so Voltigierer nennt, die vor dem Start nervös sind und deshalb sehr viel reden. Ich sage ihr, dass ich vor Turnierstarts nie nervös bin, aber das glaubt sie mir nicht. Dann ist plötzlich auch meine Einzel-Kollegin aus meinem aktuellen Verein da und fängt an, mir die Turnierfrisur (zwei Bauernzöpfe) zu machen. Ich sage der Gruppe, dass ich Dutts viel einfacher finde, aber das interessiert keinen. Ich frage die Trainerin, um wieviel Uhr wir starten werden. Sie reagiert ungehalten und meint, dass sie nicht die komplette Zeiteinteilung im Kopf hätte. Das hätte ich ja sicher auch nicht. Daraufhin entgegne ich, dass ich schon die Zeiteinteilung kenne, wenn ich mit meinen Kindern auf's Turnier fahre.
Dann wieder ein Sprung. Wir sind mittlerweile am Turnierort angekommen. Ich bekomme immer noch meine Zöpfe geflochten. Jemand vor uns führt das Voltipferd einen ansteigenden Weg hoch. Meine Einzel-Kollegin und ich gehen direkt dahinter, und ich erzähle ihr, dass es sich um das gleiche Pferd handelt, auf dem ich früher schon mit meiner alten Gruppe gestartet bin. Der Weg endet in einer T-Kreuzung. Dort hält die Voltigiererin das Pferd an, und eine andere legt einen schwarzen Voltigiergurt auf's Pferd.

Freitag: der heutige Traum fällt mal wieder in die Kategorie "privat" und bekommt einen eigenen Offline-Eintrag.

10
Nov
2007

Traumtagebuch Teil 10

Nach einer längeren "traumfreien" (oder besser "traumerinnerungsfreien") Phase konnte ich heute endlich mal wieder richtig ausschlafen - und prompt gibt's auch wieder nen Traum zum Aufschreiben.
Ich folgere also: zu wenig Schlaf und zu viel Stress ist schlecht für die Traumerinnerung. Außerdem habe ich in den letzten Tagen zu selten an RCs gedacht. Das muss sich wieder ändern. Und da ich anscheinend sehr häufig vom Voltigieren träume (heute nacht auch wieder), werde ich versuchen, vor/beim/nach dem Training verstärkt auf RCs zu achten. Vielleicht hilft's ja.

Der Traum: Ich stehe bei uns im Stall in der kleinen Reithalle und longiere das Pferd meiner Gruppe ab. Dabei stelle ich fest, dass der Boden sehr tief und matschig ist. Ich frage die Trainerin der anderen Gruppe, ob es bei ihr auf dem vorderen Zirkel auch so ist, was sie bejaht. Ich longiere also weiter und beschließe, hauptsächlich im Schritt zu trainieren, um das Pferd zu schonen. Dann beginnt die anderer Gruppe, sich warmzulaufen. Während sie um meinen Zirkel herumlaufen, sehe ich, dass eines der Mädchen Tränen in den Augen hat. Ich schaue sie fragend an und sie sagt: "Wusstest du, dass Jaqueline..." und macht dabei eine Handbewegung, als ob sie jemanden schubsen würde. Ich weiß sofort, was gemeint ist: Die Gruppe hat erfahren, dass Jacqueline nicht freiwillig aufgehört hat, sondern dass es ihr von der Trainerin auf Grund mangelnder Leistung nahegelegt wurde. Ich sage aber nichts, weil ich nur ungern zugeben will, dass ich darüber Bescheid wusste.
Die Trainerin der anderen Gruppe kommt zu mir, um mit mir zu reden. Also übernimmt unser Nachwuchstrainer das Training mit meinen Kindern und wir setzen und am Rand der Halle auf den Boden. Neben uns steht die Gruppe, eng zusammengerückt, und redet miteinander. Die andere Trainerin erzählt mir, dass sie ihrer Gruppe gesagt hätte, wie das damals mit Jacqueline gelaufen ist. Sie hätte nicht damit gerechnet, dass die Voltigierer ihr das so übel nehmen. Ich bestätige sie in ihrer Ansicht, dass Jacqueline nie wirklich gut in die Gruppe integriert war und wundere mich auch darüber, dass die Voltigierer jetzt so sauer sind.
Dann sehe ich, was der Nachwuchstrainer mit meinen Kindern veranstaltet. Er lässt das Pferd galoppieren, obwohl ich das heute eigentlich nicht wollte. Also sage ich ihm, dass er das bitte lassen soll. Ich rede noch kurz weiter mit der anderen Trainerin und übernehme dann bei meiner Gruppe selber wieder Longe und Peitsche - und zwar von einem der ca. fünfjährigen Kinder. Der Nachwuchstrainer steht nur daneben und schaut zu, wie eins der Kinder vom Pferd fällt.

5
Nov
2007

Traumtagebuch Teil 9

Heute wird es schon wieder einen sehr langen Eintrag geben. Zuerst muss ich meine Träume vom Samstag morgen aufschreiben. Ich bin nämlich gegen halb acht aufgewacht und dann nochmal wieder eingeschlafen. Und in der Zeit bis zum endgültigen Aufstehen habe ich extrem viel geträumt - einiges so privat, dass ich dafür wieder einen Offline-Eintrag anlegen werde. Aber zwei Träume sind auch für die öffentliche Darstellung geeignet *g*.
Und danach muss ich noch den heutigen Traum festhalten, der sehr lang und ausführlich war.

Gestern 1) Ich sitze in einem Bus, der durch eine Einkaufsstraße fährt. Irgendjemand begleitet mich, aber ich weiß nicht wer. Wir kommen an einer Baustelle vorbei. Einige Maurer verputzen die Säulen einer Passage. Direkt dahinter liegt auf der rechten Straßenseite das Rathaus. Ein hässlicher Betonbau im Stil der 70er Jahre. Ich erkläre meinen Begleitern, dass die Fassade durch den Einbau von Spiegelfliesen und Glas jetzt wirklich schon viel hübscher ist als vorher.
Plötzlich sitzen wir nicht mehr im Bus, sondern sind zu Fuß unterwegs. Der Grund für unseren Einkaufsbummel: Ich brauche rote Gardinen für meine Wohnung. Wir kommen an mehreren Läden vorbei, gehen aber nirgendwo rein. Dann kommt auf der rechten Seite ein Laden, der uns anspricht. Wir finden einen transparenten roten Vorhang, der nicht aus mehreren flatternden Streifen besteht. Meine Mutter nimmt den Vorhang von der Halterung, um ihn auszumessen. Ich stolpere über die Streifen, die am Boden liegen und falle hin. Dabei bemerke ich noch, dass ich einen langen Rock oder ein langes Kleid trage.

Gestern 2) Ein sehr langer Traum, an den ich mich auch noch sehr detailliert erinnern kann. Ich bin mit meiner Mutter und meiner Schwester im Urlaub, in Frankreich. Wir wollen einen Tagesausflug machen, und zwar in eine Stadt an der Küste. Ich gehe schon vor zum Bahnhof, weil die anderen zwei einen späteren Zug nehmen wollen. Im Bahnhof schaue ich mir einige Landkarten an, auf denen die Fahrtrouten aufgezeichnet sind. Dann steige ich ein und lerne zwei Leute kennen. Die Fahrt geht los, aber plötzlich sind wir in einem Bus unterwegs und nicht in einem Zug. Unser Weg führt uns direkt über eine steile Bergwiese nach unten - der Fahrer fährt in Schlangenlinien, wie beim Skifahren. Und in jeder Kurve habe ich Angst, dass der Bus umkippt. Dann kommen wir unten an, und direkt vor der Einfahrt zu einem Tunnel hält der Bus an einer Haltestelle an. Zwei Jungen steigen aus. Dann fahren wir weiter, durch den Tunnel. Plötzlich sind wir mitten in einer Stadt. Ich schaue mich um und denke mir: "Hmm, schaut so ähnlich aus wie die Stadt in meinem Traum vorher. Wie cool, dann hab ich ja von einer echten Stadt geträumt." Jedenfalls sind die Häuser sehr hübsch, zum Teil mit Fachwerk. Ich sitze nicht mehr im Bus, sondern vorne auf einer Art Frontlader-Schaufel. Von dort aus kann ich super fotografieren. Wir fahren ewig lange durch die Stadt, bis wir irgendwann auf eine Küstenstraße kommen. Mittlerweile geht die Sonne unter. Wir fahren an einigen sehr interessanten Brückenkonstruktionen vorbei. Dann fährt unser Bus selber über eine Brücke und hält an einem Friedhof an. Mittlerweile ist die Sonne komplett untergegangen, aber die Szene wird von Kerzenlicht beleuchtet. Ich gehe über den Friedhof und weiß, dass ich dort jemanden finden muss. Schließlich gelingt es mir, die Person - ein älterer Mann - befindet sich zusammen mit einigen Freunden in einer Art Garage. Ich rede unter vier Augen mit ihm, muss ihm wichtige Dinge mitteilen. Aber niemand darf wissen, dass ich mit ihm geredet habe, weil er verfolgt wird. Dann verlasse ich die Garage wieder.

Heute: Auch diesmal wieder ein längerer und eher ausführlicher Traum. Ich sitze in meinem alten Großraumbüro, auf einem Stuhl neben mir Remus Lupin. Jemand möchte, dass ich ein Phantombild für ihn zeichne. Ich lehne das ab, weil ich gar nicht zeichnen kann. Stattdessen schlage ich eine alte Schulfreundin von mir vor, die (im Traum) in einer anderen Abteilung der Firma arbeitet. Wir holen sie also dazu. Ich frage sie, ob sie den letzten Harry-Potter-Band schon gelesen hat. Als sie das verneint, gebe ich zu bedenken, dass sie dann ja durch das Zeichnen des Phantombildes das Ende des Buches erfahren würde. Schließlich einigen wir uns darauf, dass sie nur erfährt, wen sie zeichnen soll, nämlich Fenrir Greyback. Das dieser wegen des Mordes an Lupins Frau gesucht wird, verraten wir ihr nicht.
In der nächsten Szene gehen meine Schulfreundin und ich während der Mittagspause zum Supermarkt. Direkt nebenan ist ein IKEA. Ich frage sie, ob der schon immer da war, was sie bejaht. Ich ärgere mich wahnsinnig, warum ich 100km bis zum nächsten IKEA gefahren bin, wenn es doch eh direkt bei mir um die Ecke einen gibt.
Dann wieder eine Szene im Büro: Ich betrachte zusammen mit einer Kollegin den Projektplan und sehe, dass ich in den nächsten Wochen wieder für Aufgaben in meinem alten Team eingeplant bin. Große Freude!
Und zum Abschluss dann noch eine sehr merkwürdige Szene: Ich bin mit einem meiner Kollegen und noch einer weiteren Person unterwegs. Wir müssen Fenrir Greyback finden. Um uns zu tarnen, führt mein Kollege uns in einen Raum, in dem sich ganz viele Kleidungsstücke befinden. Ich ziehe ein weißes Hemd mit blauen Blumen an. Vor dem Spiegel stelle ich fest, dass sich das Hemd verändert: Die Blumen verschwinden nämlich manchmal und tauchen dann einfach wieder auf. Und diese merkwürdige Eigenschaft wirkt sich auch auf meine Ohrringe aus: mal habe ich die rosafarbenen, mal die neuen schwarz-roten an den Ohren hängen. Und manchmal fehlen Teile der Ohrringe ganz. Ich betrachte mich fasziniert im Spiegel und frage meinen Kollegen, was es mit dem Hemd auf sich hat. Er erklärt mir, dass es Chamäleon-Eigenschaften hat.

2
Nov
2007

Traumtagebuch Teil 8

Trotz Feiertag bin ich gestern gar nicht dazu gekommen, mein Traumtagebuch weiterzuführen. Das werde ich jetzt nachholen.

Mal wieder ein Voltigiertraum: ich bin in einer großen und hellen Reithalle, in der eine Gruppe trainiert. Plötzlich stehe ich in der Zirkelmitte und halte Longe und Peitsche in der Hand. Ich versuche, das Pferd sinnvoll zu longieren, aber es rennt ziemlich hektisch, und die Voltigierer kommen gar nicht zurecht. Aus diesem Grund legen sie dem Pferd einen zweiten Gurt an, direkt vor der Kruppe. Dann benutzen sie diesen Gurt für den Aufsprung und rutschen danach weiter nach vorne in die normale Sitzposition. Ich finde diese Idee nicht besonders gut, weil ich den zweiten Gurt für ziemlich unangenehm für's Pferd halte. Dann übergebe ich Longe und Peitsche wieder an die eigentliche Trainerin der Gruppe.
Anschließend ein sehr kurzes Bild: ein stehendes Voltigierpferd, darauf ein Mädchen, das Stützschwünge übt.
Dann bin ich draußen neben der Reithalle. Ein Weg führt zum Außenplatz, wo jetzt eine Siegerehrung stattfindet, an der ich teilnehmen soll. Vor dem Eingang zum Reitplatz befindet sich eine hohe Hecke und darin ein Betonpfeiler. Dort legen wir unsere Taschen ab und begeben uns dann zur Siegerehrung. Ich erhalte meine Wertnoten und bin eigentlich sehr zufrieden. Allerdings steht ein ziemlich gemeiner Kommentar auf dem Bewertungsbogen. Sinngemäß: Ich sollte mich schämen, mit so einer leichten Kür auf einem Turnier zu starten. Und auch mein Pferd wäre absolut schlecht. Bloß weil es einen guten Stammbaum hat, wäre es noch kein geeignetes Voltigierpferd. Dann gehe ich wieder an dem Betonpfeiler vorbei und nehme meinen Rucksack mit. Außerdem nehme ich mir eine der Medaillen, die oben auf dem Pfeiler liegen. Dann gehe ich weiter und erhalte eine SMS, die einen sehr ähnlichen Text enthält wie der Kommentar auf dem Bewertungsbogen.

29
Okt
2007

Traumtagebuch Teil 7

Nach einem sehr privaten *g* Offline-Eintrag im Traumtagebuch und den Berichten von gestern bin ich jetzt schon bei Teil 7. Als ich angefangen habe, mich mit dem Thema Klarträume zu beschäftigen, hätte ich nie gedacht, dass sich mein Traumgedächtnis so schnell so stark verbessert. Und noch ein Erfolg ist zu verbuchen: Ich glaube, einer der heutigen Träume fällt schon in die Kategorie präluzid. Sehr schön - obwohl die Traumsituation an sich nicht besonders angenehm war.

1) Ich bin in einer Art Disco. Dort treffe ich D! (den Popstars-Typen), der mich mit in seine Wohnung nehmen will. Wir gehen nach draußen, dort ist es dunkel. Direkt nebenan ist ein Mietshaus, in dem er seine Wohnung hat. Wir gehen ins hell erleuchtete Treppenhaus. Dort wird D! von jemandem angegriffen, der mit einem Messer seine schwarze Lederjacke zerschneidet. Dann sind wir in seiner Wohnung, die sehr hell eingerichtet ist. Vor mir steht das Bett, eine Art Futon, 1,40 m breit. Dann kommt der kurze Moment, den ich als präluzid bezeichnen würde. Ich denke mir: So ein Bett passt doch gar nicht in diese Wohnung, und plötzlich steht ein breites schwarzes Metallbett da. Auch dieses gefällt mir nicht, weil es sich um genau das Bett handelt, welches mein Exfreund und ich in unserer gemeinsamen Wohnung hatten. Also verwandelt sich das Bett nochmals, das Metallgestell ist jetzt silberfarben. Dann ist es wieder vorbei mit meinem Einfluss auf den Traum. D! will mit mir ins Bett - und vorher will er mir Augentropfen verabreichen, die die Pupille vergrößern. Ich will das nicht, wehre mich, weine und schreie.

2) Ich bin in einem sehr merkwürdigen Café: Hier kann man Männer buchen - ohne sexuelle Absichten, einfach so. Was man dann mit denen macht, weiß ich nicht - soweit bin ich im Traum nicht gekommen... Jedenfalls betritt man das Café durch einen schmalen dunklen Gang, an dessen Ende sich rechts eine Art Kasse befindet. Dahinter öffnet sich ein großer heller Raum mit mehreren Tischen. Wieder mal ist alles sehr altmodisch eingerichtet. An einem Tisch sitzen drei oder vier Frauen zusammen mit einem Mann. Ich will auch genau diesen Mann, also setze ich mich dazu. Die Frauen sind nicht begeistert, doch ich erkläre ihnen, dass ich ja bloß schnell einen Termin für später ausmachen will. Eine Bedienung kommt vorbei, ich bestelle einen Kirschsaft. Also stellt sie mir eine Glaskaraffe mit Saft hin, den ich in mein Glas schütte. Eine der Frauen nimmt sich die Karaffe und möchte wissen, um was für einen Wein es sich handelt. Dann wende ich mich an den Mann und schaue auf meine Uhr. Es ist drei Uhr nachmittags, und ich frage ihn, ob er nach den Frauen so gegen vier oder halb fünf Zeit für mich hätte. Er steht auf, um in seinem Terminplan nachzuschauen. Plötzlich sitze ich alleine am Tisch. Ich warte, dass er zurück kommt. Dann taucht eine alte Schulfreundin von mir auf, die in dem Café arbeitet. Sie sagt mir, dass der Termin in Ordnung geht. Ich stehe auf und verlasse das Café. Dabei sehe ich den Mann, wie er auf der anderen Seite des Raums an einem Tisch sitzt und die Füße hochgelegt hat.

3) Dies hier ist wieder nur ein sehr kurzer Traumfetzen: Ich bin im Training und probiere viele Übungen für die neue Kür aus. Alle klappen auf Anhieb. Konkret kann ich mich noch daran erinnern, dass ich eine Rückwärtskerze auf dem Hals mache - in der Realität gar nicht möglich, aber im Traum hat's super funktioniert.

28
Okt
2007

Zwei Nächte, vier Träume

Da ich gestern überhaupt keine Zeit hatte, meine Träume festzuhalten, muss ich das dringend heute nachholen. Heute also vier kurze Traumberichte - einer aus der letzten und drei aus der vorletzten Nacht.

1) Mein Freund und ich sind in einem Freizeitpark. Dort gibt es eine riesige Wasserrutschenanlage. Wir liegen auf einer doppelt-breiten Luftmatratze mit aufblasbaren Kopfkissen. Ein Förderband transportiert uns nach oben. Wir befinden uns dann in einer Art Wildwasserkanal, von dem zwei Strecken aus nach links abzweigen. Wir steuern jedoch nach geradeaus und dann nach rechts. Kurz bevor der Rutschentunnel anfängt, sehe ich, dass die Ampel auf rot steht. Ich sage meinem Freund, dass er unbedingt bremsen soll. Also hält er seinen Fuß gegen die Wand und stoppt damit unsere Fahrt. Ich habe einen Übersichtsplan in der Hand, und wir finden heraus, wohin uns die zwei ersten, nach links abzweigenden Strecken gebracht hätten.

2) Ich laufe durch ein Stadtviertel, dass aus lauter winzigen, alten Häusern besteht. Die Gegen ist von lauter kleinen Bächen und Kanälen durchzogen. Ich bin ganz in der Nähe meiner Wohnung, als ich eine Pension entdecke. Plötzlich stehe ich in einem der Zimmer, dass sehr altmodisch in dunkelbraun eingerichtet ist. Viel dunkles Holz und Spitzendeckchen. Ich öffne einen Fensterladen und schaue in den Frühstücksraum der Pension. Direkt neben dem Fenster befindet sich einer der Tische, an dem zwei Frauen sitzen. Erst will ich über den Tisch in den Frühstücksraum klettern, aber dann erscheint es mir doch zu unhöflich, über die Butter und Marmelade zu steigen. Also verlasse ich das Zimmer durch die Tür und finde auch so den Weg in den Frühstücksraum. Dort treffe ich die Besitzerin der Pension, dir mir sagt, dass sie momentan leider völlig ausgebucht ist. Ich erkläre ihr, dass das nichts macht, da ich ja selber eine Wohnung habe und deshalb kein Zimmer brauche. Aber dass die Pension als Unterkunft für meine Eltern in Frage käme, wenn sie mich mal wieder besuchen. Also gibt sie mir einen Prospekt.

3) Da meine Oma gestorben ist, erben mein Vater und ich den Bauernhof meines Onkels. Wir besichtigen die Räume, in den meine Oma gewohnt hat: ein dunkel eingerichteter Raum, sehr edel, fast wie in einem Schloss. Daneben ein Badezimmer, in dem eine weiße Badewanne in den Fußboden eingelassen ist. Von dort aus kommt man in eine Art Wintergarten, dessen Glasfront mit dunkelgrauer Bauplane verhängt ist. Mein Vater will wissen, wohin man schauen kann und entfernt Teile der Folie. Der Wind fängt an, die Reste der Folie weg zu wehen, und mein Vater versucht verzweifelt, sie wieder zu befestigen.

4) Ich bin auf einem Voltigierturnier. Irgendjemand erzählt mir, dass eine fremde Longenführerin über mich gelästert hätte. Meine Frisur würde aussehen wie die einer Negerin. Ich finde das nicht besonders toll, denn die Frisur war ja noch gar nicht fertig. Dann sehen wir die Longenführerin, die selber ein sehr hässliches pinkfarbenes Outfit anhat. "Die soll lieber nicht lästern", denke ich mir. Dann sitzen wir auf einer Tribüne oberhalb der kurzen Seite der Halle, und mein Freund kommt rein. Er geht bis zum Ende der Reihe, lehnt seine Guitar-Hero-Gitarre an die Wand und setzt sich neben mich.

Ansonsten: Klartraum-Erfolge hatte ich noch keine. Aber ehrlicherweise muss ich auch zugeben, dass ich wahrscheinlich zu selten an RCs denke. Deshalb habe ich jetzt begonnen, mich mit der WILD-Technik auseinanderzusetzen. Vielleicht klappt das besser.

24
Okt
2007

Traumtagebuch Teil 4

Nach zwei Nächten ohne jegliche Traumerinnerung heute zumindest mal ein kleiner Fetzen. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich die letzten Nächte immer sehr spät ins Bett gegangen bin und nur wenig geschlafen habe.

Ich gehe mit meinem Exfreund über eine Fußgängerbrücke, untergehakt bei ihm. Ich mache mir jedoch Sorgen, dass seine Freundin wieder furchtbar eifersüchtig wird, doch er meint, dass alles in Ordnung sei.
Trotzdem bleibe ich stehen und drehe mich um. Seine Freundin geht ein paar Meter hinter uns. Ich gehe zu ihr und will sie fragen, ob sie damit einverstanden ist, wenn ich mich mit meinem Exfreund treffe. Gleichzeitig entschuldigt sie sich dafür, dass sie immer so eifersüchtig und fies zu mir war.

Tja, wäre schön, wenn dieser Traum wahr werden würde - aber daran glaube ich schon lange nicht mehr. Trotzdem komisch, dass dieser Traum erst jetzt aufgetaucht ist, obwohl der letzte (und wohl endgültige) Streit zu diesem Thema schon mehrere Wochen zurückliegt.

21
Okt
2007

Traumtagebuch Teil 3

Unglaublich - heute die dritte Nacht in Folge, in der ich mich an meine Träume erinnern kann. Diesmal sogar an zwei.

Der erste Traum:
Es ist nacht. Ich gehe zur Uni, weil ich dort etwas zu erledigen habe. Ich trage eine schwarze Hose und einen schwarzen Mantel. Beide Kleidungsstücke sind so lang, dass sie ständig auf dem Boden schleifen. Deshalb halte ich sie fest. Im Innenhof der Uni sind viele Leute unterwegs. Ich mache drehe mich mitten auf der Treppe um, um wieder zurückzugehen. Denn ich habe Angst, dass ich auf dem weiteren Weg ganz alleine im Dunkeln unterwegs sein werde.
Plötzlich bin ich in der Uni. Hinter den Fenstern links, wo normalerweise die Cafete ist, befindet sich die Bib. Dort sitzen viele Leute mit angespannten Gesichtern. Ich schaue auf die Uhr, kurz vor Mitternacht. "Ach so, die haben gerade eine Klausur geschrieben und warten jetzt auf das Ergebnis", denke ich mir.
Und schon wieder "springe" ich an einen anderen Ort. Ich gehe auf die Kreuzung vor der Uni zu und sehe, wie ein Rollerfahrer in der Kurve stürzt. Das dahinter fahrende Auto fährt in den am Boden liegenden Roller hinein. Die beiden Fahrer werden nicht verletzt, aber der Beifahrer im Auto. Die ganze Straße ist voller Leute, ich gehe weiter. Nach einigen Metern fällt mir ein, dass ich lieber den Rettungsdienst rufen sollte. Mir kommt eine Frau mit einem Kinderwagen entgegen, an dem sich ein Telefonhörer befindet. Nach mehreren Anläufen gelingt es mir endlich, die 19222 zu wählen. Der Mann am anderen Ende fragt mich, wie ich heiße, und ich sage ihm meinen Namen. Dann fragt er, wie viele Personen verletzt sind. Ich sage: "Höchstens ein oder zwei Leichtverletzte." Erst danach fällt mir der Beifahrer ein, aber ich traue mich nicht, noch etwas zu sagen. Ich gehe wieder zurück zur Unfallstelle, wo mittlerweile die Polizei eingetroffen ist. Plötzlich steht mein Freund neben mir. Der Polizist schiebt einen der Verdächtigen zu ihm hin, er soll ihn festhalten. Der Verdächtige grinst und sagt: "Der Polizist kennt mich, das war nur ein Scherz." Mein Freund lässt ihn also los, der Verdächtige läuft weg. Der Polizist schimpft mit meinem Freund und rennt hinter dem Verdächtigen her.

Der zweite Traum:
Ich bin auf einem Voltigierturnier, stehe an der kurzen Seite der Halle auf einer provisorischen Tribüne, die aufgestellt wurde, damit man über die Bande schauen kann. Direkt vor mir ist der Vorbereitungszirkel. Rechts neben mir ist der Richtertisch, wo meine alte Trainerin und ein Richter sitzen. Dann laufen mehrere Gruppen eines Vereins in den Prüfungszirkel ein. Pferd und Kinder sind völlig überfordert, der Richter klingelt ab. Dann steht die Gruppe zum Grüßen vor dem Richtertisch, und meine Trainerin fragt, warum sie überhaupt gestartet sind. Es stellt sich heraus, dass sie unbedingt einen Kneipentour-Stempel haben wollten, den es auf diesem Turnier gibt. Meine Trainerin fragt: "Ihr seid also nur wegen der Jacke gestartet?" Die Longenführerin nickt, und meine Trainerin steht erbost auf und verlässt die Halle.
Dann kommt die betroffenden Gruppe zum Richter und macht ihm Vorwürfe. Er hätte das Pferd durch die Verfassungsprüfung kommen lassen, also dürften sie auch starten. Er rechtfertigt sich und meint, dass er dem jungen Pferd eine Chance geben wollte. Außerdem wäre es in der Verfassungsprüfung ja gut gelaufen.

Ansonsten: Ich mache weiterhin regelmäßig RCs und habe den Nasen-RC mit in mein Repertoire aufgenommen. Von Klarträumen jedoch keine Spur, auch wenn ich viel zum Thema lese und mich damit beschäftige. Aber ich werde mich weiter in Geduld üben. Ich finde es extrem spannend, dass ich mich jetzt so gut an meine Träume erinnern kann und bin schon ziemlich zufrieden mit den Ergebnissen, die ich in so kurzer Zeit erreicht habe.
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