5
Nov
2007

Traumtagebuch Teil 9

Heute wird es schon wieder einen sehr langen Eintrag geben. Zuerst muss ich meine Träume vom Samstag morgen aufschreiben. Ich bin nämlich gegen halb acht aufgewacht und dann nochmal wieder eingeschlafen. Und in der Zeit bis zum endgültigen Aufstehen habe ich extrem viel geträumt - einiges so privat, dass ich dafür wieder einen Offline-Eintrag anlegen werde. Aber zwei Träume sind auch für die öffentliche Darstellung geeignet *g*.
Und danach muss ich noch den heutigen Traum festhalten, der sehr lang und ausführlich war.

Gestern 1) Ich sitze in einem Bus, der durch eine Einkaufsstraße fährt. Irgendjemand begleitet mich, aber ich weiß nicht wer. Wir kommen an einer Baustelle vorbei. Einige Maurer verputzen die Säulen einer Passage. Direkt dahinter liegt auf der rechten Straßenseite das Rathaus. Ein hässlicher Betonbau im Stil der 70er Jahre. Ich erkläre meinen Begleitern, dass die Fassade durch den Einbau von Spiegelfliesen und Glas jetzt wirklich schon viel hübscher ist als vorher.
Plötzlich sitzen wir nicht mehr im Bus, sondern sind zu Fuß unterwegs. Der Grund für unseren Einkaufsbummel: Ich brauche rote Gardinen für meine Wohnung. Wir kommen an mehreren Läden vorbei, gehen aber nirgendwo rein. Dann kommt auf der rechten Seite ein Laden, der uns anspricht. Wir finden einen transparenten roten Vorhang, der nicht aus mehreren flatternden Streifen besteht. Meine Mutter nimmt den Vorhang von der Halterung, um ihn auszumessen. Ich stolpere über die Streifen, die am Boden liegen und falle hin. Dabei bemerke ich noch, dass ich einen langen Rock oder ein langes Kleid trage.

Gestern 2) Ein sehr langer Traum, an den ich mich auch noch sehr detailliert erinnern kann. Ich bin mit meiner Mutter und meiner Schwester im Urlaub, in Frankreich. Wir wollen einen Tagesausflug machen, und zwar in eine Stadt an der Küste. Ich gehe schon vor zum Bahnhof, weil die anderen zwei einen späteren Zug nehmen wollen. Im Bahnhof schaue ich mir einige Landkarten an, auf denen die Fahrtrouten aufgezeichnet sind. Dann steige ich ein und lerne zwei Leute kennen. Die Fahrt geht los, aber plötzlich sind wir in einem Bus unterwegs und nicht in einem Zug. Unser Weg führt uns direkt über eine steile Bergwiese nach unten - der Fahrer fährt in Schlangenlinien, wie beim Skifahren. Und in jeder Kurve habe ich Angst, dass der Bus umkippt. Dann kommen wir unten an, und direkt vor der Einfahrt zu einem Tunnel hält der Bus an einer Haltestelle an. Zwei Jungen steigen aus. Dann fahren wir weiter, durch den Tunnel. Plötzlich sind wir mitten in einer Stadt. Ich schaue mich um und denke mir: "Hmm, schaut so ähnlich aus wie die Stadt in meinem Traum vorher. Wie cool, dann hab ich ja von einer echten Stadt geträumt." Jedenfalls sind die Häuser sehr hübsch, zum Teil mit Fachwerk. Ich sitze nicht mehr im Bus, sondern vorne auf einer Art Frontlader-Schaufel. Von dort aus kann ich super fotografieren. Wir fahren ewig lange durch die Stadt, bis wir irgendwann auf eine Küstenstraße kommen. Mittlerweile geht die Sonne unter. Wir fahren an einigen sehr interessanten Brückenkonstruktionen vorbei. Dann fährt unser Bus selber über eine Brücke und hält an einem Friedhof an. Mittlerweile ist die Sonne komplett untergegangen, aber die Szene wird von Kerzenlicht beleuchtet. Ich gehe über den Friedhof und weiß, dass ich dort jemanden finden muss. Schließlich gelingt es mir, die Person - ein älterer Mann - befindet sich zusammen mit einigen Freunden in einer Art Garage. Ich rede unter vier Augen mit ihm, muss ihm wichtige Dinge mitteilen. Aber niemand darf wissen, dass ich mit ihm geredet habe, weil er verfolgt wird. Dann verlasse ich die Garage wieder.

Heute: Auch diesmal wieder ein längerer und eher ausführlicher Traum. Ich sitze in meinem alten Großraumbüro, auf einem Stuhl neben mir Remus Lupin. Jemand möchte, dass ich ein Phantombild für ihn zeichne. Ich lehne das ab, weil ich gar nicht zeichnen kann. Stattdessen schlage ich eine alte Schulfreundin von mir vor, die (im Traum) in einer anderen Abteilung der Firma arbeitet. Wir holen sie also dazu. Ich frage sie, ob sie den letzten Harry-Potter-Band schon gelesen hat. Als sie das verneint, gebe ich zu bedenken, dass sie dann ja durch das Zeichnen des Phantombildes das Ende des Buches erfahren würde. Schließlich einigen wir uns darauf, dass sie nur erfährt, wen sie zeichnen soll, nämlich Fenrir Greyback. Das dieser wegen des Mordes an Lupins Frau gesucht wird, verraten wir ihr nicht.
In der nächsten Szene gehen meine Schulfreundin und ich während der Mittagspause zum Supermarkt. Direkt nebenan ist ein IKEA. Ich frage sie, ob der schon immer da war, was sie bejaht. Ich ärgere mich wahnsinnig, warum ich 100km bis zum nächsten IKEA gefahren bin, wenn es doch eh direkt bei mir um die Ecke einen gibt.
Dann wieder eine Szene im Büro: Ich betrachte zusammen mit einer Kollegin den Projektplan und sehe, dass ich in den nächsten Wochen wieder für Aufgaben in meinem alten Team eingeplant bin. Große Freude!
Und zum Abschluss dann noch eine sehr merkwürdige Szene: Ich bin mit einem meiner Kollegen und noch einer weiteren Person unterwegs. Wir müssen Fenrir Greyback finden. Um uns zu tarnen, führt mein Kollege uns in einen Raum, in dem sich ganz viele Kleidungsstücke befinden. Ich ziehe ein weißes Hemd mit blauen Blumen an. Vor dem Spiegel stelle ich fest, dass sich das Hemd verändert: Die Blumen verschwinden nämlich manchmal und tauchen dann einfach wieder auf. Und diese merkwürdige Eigenschaft wirkt sich auch auf meine Ohrringe aus: mal habe ich die rosafarbenen, mal die neuen schwarz-roten an den Ohren hängen. Und manchmal fehlen Teile der Ohrringe ganz. Ich betrachte mich fasziniert im Spiegel und frage meinen Kollegen, was es mit dem Hemd auf sich hat. Er erklärt mir, dass es Chamäleon-Eigenschaften hat.
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