26
Mrz
2008

Traumtagebuch

Heute lohnt sich das Schreiben richtig. Ich kann mich an drei ganze Träume erinnern.

1. Ich wurde als Nachhilfelehrerin eingestellt. Und zwar von einer Nachhilfe-Organisation, die zu Scientology gehört. Vorsitzende der Organisation ist eine ältere Frau, in deren Wohnung der Unterricht stattfindet.
Bei meinem ersten Unterrichtstermin muss ich zwei Brüder unterrichten, die eigentlich Schwierigkeiten in Deutsch haben. Aber anstatt zu Lesen oder zu Schreiben halten wir uns an die von Scientology herausgegebenen Richtlinien, und ich lasse sie bestimmte Bewegungen ausführen und bestimmte Lieder singen.
Dann ist der Unterricht vorbei, und ich fühle mich schlecht den Eltern gegenüber. Schließlich zahlen sie viel Geld für Nachhilfe, und ich veranstalte dann so einen Käse. Ich muss noch zur Leiterin, die mit mir die nächsten Termine vereinbaren will. Ab jetzt habe ich immer Freitag nach Feierabend Nachhilfeschüler. Mir passt das gar nicht, da ich am Freitag immer zu meinem Freund fahre, den ich nur am Wochenende sehe. Doch ich wage nicht zu widersprechen. Also packe ich meine Sachen (ich habe drei große Rucksäcke dabei) und verlasse die Wohnung der Leiterin. Zusätzlich zu meinen drei Rucksäcken, die ich mir auf den Rücken geschichtet habe, habe ich noch eine einzelne rote Krücke dabei, auf die ich mich stütze, als ich die Straße vor dem Haus der Leiterin entlanggehe.

2. Ich bin in einem großen, sehr überfüllten Einkaufszentrum unterwegs. Vor mir gehen drei Kandidatinnen von Germany's Next Topmodel. Eine hat eine furchtbar schlechte Körperhaltung und schlurft durch die Gegend. Eine der anderen ist Jennifer, und ich stelle fest, dass der Ansatz ihrer blondierten Haare schon ganz dunkel durchschimmert.
Dann sind die drei verschwunden, und ich gehe weiter. Am Ende des Einkaufszentrums ist ein kleines italienisches Café. Ich bestelle ein Getränk und ein Tramezzino. Der Italiener hinter der Bar nennt den Betrag, den ich bezahlen soll, doch ich verstehe ihn nicht. Ich frage nach, und er nennt die gleiche Zahl noch einmal. Ich verstehe ihn wieder nicht und resigniere. Statt noch einmal nachzufragen, lege ich einfach einen 10-Euro-Schein auf die Theke. Er nimmt ihn und schaut mich weiter an. "Ah, anscheinend kostet es mehr als 10 Euro", denke ich mir. Dabei bin ich erstaunt, was die hier für Preise haben. Ich suche nach einem weiteren 10-Euro-Schein in meinem Geldbeutel, finde jedoch keinen. Zuerst lege ich eine Theaterkarte oder so ähnlich auf die Theke. Der Italiener grinst und zerreißt sie. Dann finde ich noch einen Gutschein, der so ähnlich aussieht, wie ein Geldschein. Doch auch den zerreißt der Italiener. Dann habe ich nur noch einen 50-Euro-Schein im Geldbeutel. Also gebe ich ihm den. Er nickt, drückt auf die Kasse - und jetzt erscheint dort der Betrag, den ich bezahlen muss. 7,60 Euro. Ich bin genervt und sage ihm, dass da der 10-Euro-Schein doch locker gereicht hätte. Er schaut auf das Display - und entschuldigt sich, weil er sich vertan hat. Ich gebe ihm vierzig Cent Trinkgeld, stecke mein Wechselgeld ein und will dann meinen 50-Euro-Schein zurück. Doch er erklärt mir - jetzt in einwandfreiem Deutsch - dass das nicht geht. Dann telefoniert er mit der Bank. Und schließlich gibt er mir einen Zettel, den ich bei der Bank gegen 50 Euro eintauschen soll, weil er mir meinen Schein nicht zurückgeben kann. Ich bin überglücklich, bedanke mich bei ihm und schicke ihm einen Handkuss. Dann stehe ich auf und gehe.

3. Ich sitze auf dem Beifahrersitz eines Autos und erkläre dem Fahrer, dass es jetzt eine neue Straße zu meinem Haus gibt. Dann stehen wir vor dem Haus, ein riesiger alter Ziegelbau. Wir sind genervt, weil es massig Platz rings um das Haus gibt, man aber nirgendwo ein Auto parken darf.
Dann ein Szenenwechsel. Wir sind in einem Fotostudio, wo die Kandidatinnen von Germany's Next Topmodel fotografiert werden. Eine Kandidatin ist zusammen mit ihren Eltern dort. Sie will sich in einem roten, transparenten Krokodilskostüm fotografieren lassen. Doch ihr Vater ist der Meinung, dass man dort zu viel nackte Haut sieht.
Dann sind plötzlich mein Freund und ich im Fotostudio und sollen gemeinsam fotografiert werden.

25
Mrz
2008

Taumtagebuch

So, da ich gestern nichts geschrieben habe, werde ich das heute nachholen. Zwei Träume gibt es nachzutragen, einen von gestern nacht und einen vom Mittagsschlaf.

1) Ein Voltigiertraum. Ich bin mit meiner Gruppe auf einem Voltitag. Wir haben den Start schon hinter uns und versorgen in einer dunklen Stallgasse unser Pferd. Dann kommt jemand und drückt uns den ausgerechneten Wertungsbogen in die Hand. Die Note ist sehr gut (ich glaube, es stand eine 6,81 auf dem Zettel), jedoch ist keine Platzierung angegeben.
Dann marschieren wir zur Siegerehrung ein. Ich mache mir Sorgen, dass meine Kleinste gar nicht weiß, wo sie hinlaufen muss. Doch schließlich stehen wir mit allen anderen Gruppen zusammen in der riesigen Reithalle.
Jemand drückt mir einen anderen Wertungsbogen in die Hand. Diesmal ist eine Platzierung darauf eingetragen: Platz 1380 oder so ähnlich. Auch hiermit kann ich nicht viel anfangen. Schließlich werden wir aufgerufen und haben den 4. Platz belegt. Jedes Kind bekommt von der Richterin eine Holzperlen-Kette. Für die zwei fehlenden Mädchen darf ich jeweils ein Armband mitnehmen.

2) Ich bin in der Arbeit. Allerdings haben wir keine Büros, sondern alles sieht aus wie in einem großen Sportgeschäft: Überall Regale und Ständer mit Kleidung. V. hat Urlaub und leitet mir seine Termine weiter, da ich ihn vertreten muss. Ich kenne mich jedoch mit den ganzen Themen nicht aus.

Auch heute nacht gab es einen Traum, an den ich mich nach dem Aufwachen erinnern konnte. Doch mittlerweile ist er weg...

23
Mrz
2008

Traumtagebuch

Da ich ja meine guten Vorsätze nicht gleich am zweiten Urlaubstag brechen will, gibt's heute einen Eintrag im Traumtagebuch, obwohl ich mich nur bruchstückhaft an einen Traum erinnern kann.

Ich bin draußen, neben einem großen Schwimmbecken. Dort trainiert irgendeine Sportgruppe. Ich sitze in einer Ecke neben dem Schwimmbecken auf dem Boden.
Irgendwann versammelt sich die Gruppe in meiner Ecke, darunter auch mein Kollege M. Sie werfen sich gegenseitig einen kleinen Ball zu. Zur gleichen Zeit ist ein Mitglieder der Gruppe, ein Schwarzer, noch im Wasser und unterhält sich mit den anderen.
Dann kommt eine Erinnerungslücke. Und dann befinden wir uns alle an der anderen Seite des Beckens. Zwei der Jungs aus der Gruppe tragen einen Sarg in eine Garage neben dem Schwimmbecken.

22
Mrz
2008

Endlich Urlaub!

Seit gestern habe ich Urlaub - und kaum komme ich wieder ein bisschen zur Ruhe, klappt es auch wieder mit einem Klartraum.

Ich befinde mich in einem längeren Trübtraum, an den ich mich leider nicht mehr erinnern kann. Ich hocke vor einem halbhohen Bücherregal und weiß plötzlich, dass ich träume. Zur Sicherheit noch schnell der übliche Nasen-RC - tatsächlich, ein Traum.
Ich bin etwas planlos und weiß nicht so genau, was ich machen soll. Also laufe ich erstmal ein bisschen herum und verlasse den Raum.
Dann bin ich im Wohnzimmer meiner Eltern und rede dort mit irgend jemandem. Leider kann ich mich an diesen Teil des Traums kaum noch erinnern.
Plötzlich kommt mir der Gedanke, dass ich ja schon immer mal probieren wollte zu fliegen. Also gehe ich raus auf den Balkon. Ich blicke über das Geländer nach unten und denke mir: "Ganz schön tief. Und wenn das Fliegen nicht klappt, dann schlage ich unten auf und der schöne Klartraum ist wahrscheinlich vorbei." Also bin ich zuerst sehr vorsichtig und hänge mich an die Regenrinne. Ich schwinge mit den Beinen hin und her, aber irgendwie überzeugt mich das nicht wirklich. Also klettere ich wieder zurück auf den Balkon. Neuer Versuch: Ich ziehe die Knie zum Bauch hoch und möchte in gehockter Stellung in der Luft schweben. Leider funktioniert das nicht, und ich falle auf den Balkonboden. Also noch ein anderer Plan: Ich springe matrix-mäßig in die Luft und will, dass ich dann am höchsten Punkt hängen bleibe. Leider klappt auch das nicht - ich starte zwei Versuche, und bei beiden lande ich eher unsanft auf dem Balkonboden.
Aber diesem Zeitpunkt wird der Traum wieder trüb und ich kann mich nicht mehr daran erinnern.

Aber dieser DILD ermutigt mich, im Urlaub meine guten Vorsätze einzuhalten: Regelmäßig Traumtagebuch führen und gelegentlich ein kleiner Mittagsschlaf zum WILDen. Ich bin optimistisch, dass ich so zu einigen Erfolgen kommen werde. Im Urlaub klappt das Klarträumen ja immer ganz gut.

9
Feb
2008

Schon wieder aufgewacht

Heute ist Samstag - und trotzdem bin ich sehr früh aufgestanden, weil mein Freund einen wichtigen Termin hatte. Anschließend hab ich mich wieder ins Bett gelegt, in der Hoffnung, dass vielleicht mal wieder ein WILD funktioniert. Ich schlafe mehrmals ein, befinde mich direkt danach in einer Traumszene, jedoch trüb, und wache sofort wieder auf.
Dann endlich klappt es: ich sehe eine Traumszene vor mir und will dort hinein. Einige Sekunden später ist es soweit, ich befinde mich im Traum und bin klar. Zur Sicherheit noch der übliche Nasen-RC - funktioniert. Okay, dann kann's ja losgehen.

Ich bin zusammen mit meinem Freund in meiner Wohnung. Er liegt auf dem Sofa, ich sitze rittlings auf ihm. Ich beuge mich über ihn, um ihn zu küssen. In diesem Moment öffnen sich meine Augen einen winzigen Spalt, und da es schon recht hell im Schlafzimmer ist, werde ich durch die Helligkeit geweckt.

Auch wenn's wieder nur ein sehr kurzer Ausflug in die Welt des Klarträumens war - ich freue mich über jeden Erfolg. Außerdem finde ich es toll, dass ich mal wieder Zeit zum WILDen gefunden habe und es sogar geklappt hat.

6
Feb
2008

Beim RC aufgewacht...

Gestern abend hab ich - eher halbherzig - Autosuggestion betrieben und mir vorgenommen, dass ich wieder mal einen Klartraum haben werde. Und wie auf Bestellung ging's heute Nacht dann los:

Ich stehe in einer Küche, zusammen mit einer anderen Frau. Mir gegenüber steht eine sehr hübsche Blondine. Sie kommt auf mich zu, und ich halte sie mit meinem linken Arm auf Abstand.
Währenddessen erzählt mir die andere Frau, dass es sich bei der Blondine um ein sehr gefährliches Monster handelt. Sie drückt sich mit dem ganzen Körper an ihre Opfer, die dann in ihren Körper aufgenommen werden. Dieser Vorgang dient sowohl der Ernährung als auch der Fortplanzung. Ich wende noch mehr Kraft auf, um die Blondine auf Abstand zu halten, da ich ja jetzt weiß, warum sie mir so nah kommenmöchte.
Plötzlich verschwindet der Kopf der Blondine, und ich denke: "Hey, das muss ein Traum sein." (Ja okay, das hätte ich auch schon vorher merken können... *g*)
Dann verliert die Blondine zusätzlich noch einen Arm und macht überhaupt keine Anstalten mehr, mich anzugreifen. Ich bin mir ganz sicher, dass es sich um einen Traum handelt, will aber zur Sicherheit trotzdem einen Nasen-RC machen. Doch irgendwie schaffe ich es nicht, meine Hand zur Nase zu bewegen und werde wach.

Etwas später in der Nacht gab's noch einen weiteren Traum, diesmal allerdings trüb.

Ich bin in einem Zoo, zusammen mit einer weiteren Person. Zwei oder drei Kinder im Grundschulalter sind bei uns. Wir sind in Gefahr, denn einige Tiere (ich glaube, Löwen) sind ausgebrochen und machen Jagd auf die Menschen im Zoo.
Dann ein Szenenwechsel. Wir sind mit den Kindern unterwegs in einer großen Stadt und müssen flüchten. Wir laufen durch einen Bahnhof und müssen unbedingt einen bestimmten Zug erreichen. Als wir auf dem Bahnsteig ankommen, schließen sich die Türen des Zuges und er fährt los. Mein erwachsener Begleiter und ich werfen eine Reisetasche in die sich schließende Tür und springen auf das Trittbrett. Dann helfen wir den zwei Kindern, ebenfalls auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Wir halten uns an Griffen fest und stehen auf dem Trittbrett, fähren der Zug immer schneller wird.

31
Jan
2008

Traumtagebuch

Nach einigen Nächten, in denen ich mich immer nur an kleine Traumfetzen erinnern konnte, gibt's heute mal wieder einen "richtigen" Traum.

Es ist Sommer, die Sonne scheint, und es ist warm. Ich bin mit mehreren Leuten unterwegs. Wir haben Hunger und wollen etwas essen. Jemand hat die Idee, dass wir einen Pizza Hut suchen könnten. Dann stellen wir fest, dass direkt neben uns schon einer ist. Wir gehen also hinein.
Drinnen ist es recht dunkel und kühl. Es gibt eine kleine Bedienungstheke. Rechts daneben hängt eine Speisekarte. Ich versuche mir einzuprägen, wie die Art von Pizza heißt, die ich möchte. Dann gehe ich zur Theke, um zu bestellen: "A small Pizza bitte." Der Mann hinter der Theke ist sehr unfreundlich und sagt mir, dass es das nicht gibt. Ich bin erstaunt und sage nochmal, dass ich eine kleine Pizza möchte. Er erklärt mir wieder, dass er das nicht machen kann, weil er nicht weiß, was das kostet. Ich sage ihm, dass ich bitte endlich eine kleine Pizza mit Salami und Champignons möchte. Er meckert mich an, dass ich dann doch gleich eine Salami-Pizza hätte bestellen können. Dann hätte er auch gewusst, was ich meine. Ich werde sauer und sage, dass ich doch nicht weiß, wie die Pizza bei ihm heißt, weil man die Schilder über der Theke kaum lesen kann. Und sonst wäre es beim Pizza Hut ja auch kein Problem, sich eine eigene Pizza aus eigenen Zutaten zusammenstellen.
Ich gehe nach draußen und setze mich zu den anderen an den Tisch. Alle haben eine Pizza vor sich stehen und essen. Ich bin sauer, weil die Bedienung so blöd war und ich nicht das bekommen habe, was ich wollte. Eigentlich habe ich großen Hunger, aber ich bin so sauer, dass ich jetzt gar nichts mehr essen will.
Dann kommt der Mann, der mich (nicht) bedient hat, mit einer Salami-Pizza nach draußen und will sie mir hinstellen. Ich schreie ihn an, dass ich seine Scheiß-Pizza nicht will.

24
Jan
2008

Traumtagebuch

An den Traum von heute nacht kann ich mich nicht mehr richtig detailliert erinnern. Nur der ungefähre Ablauf ist mir im Gedächtnis geblieben. Liegt vielleicht daran, dass die ganze Situation nicht besonders angenehm war...

Es ist Sommer. Ich bin mit M. und A. im Freibad. Wir planschen herum, und A. versucht die ganze Zeit, mich zu berühren und Körperkontakt aufzubauen. Ich finde das nicht besonders toll und weiche ihm immer wieder aus. Schließlich wird er ziemlich sauer, weil M. sich ähnlich verhält wie er, aber ich mich bei ihm nicht dagegen wehre.
Dann habe ich eine Erinnerungslücke und weiß nicht mehr genau, was wir gemacht haben. Meine Erinnerung setzt wieder ein, als ich A. auf der Liegewiese gegenüber stehe und ihm erklären will, dass er zwar ein wirklich netter Kerl ist - aber mehr nicht. Und dass ich es deshalb nicht mag, wenn er mich ständig berühren will. Darauf hin fängt er an rumzuschreiben. Warum M. mir dann so nahe kommen dürfte - er wäre doch angeblich auch nur ein guter Freund. Und wo dann der Unterschied wäre.
Dann wieder eine Erinnerungslücke. Als nächstes gehe ich zu meinem Handtuch, dass in einem Ruheraum ausgebreitet ist, und packe dort meine Sachen zusammen, weil M. und ich beschlossen haben, das Schwimmbad zu verlassen.
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