19
Okt
2007

Der Anfang...

... meines Traumtagebuchs.

Eigentlich erinnere ich mich nur selten an meine Träume. Aber passender Weise hat es heute mal wieder funktioniert. Eine halbe Stunde vor dem Weckerklingeln hat mich der Regen am Fenster geweckt, und ich wusste genau, was ich gerade geträumt hatte.

Mein Freund und ich sind in einem chinesischen Restaurant, ein kleiner Tisch und wir sitzen uns gegenüber. Links hinter ihm befindet sich ein Brunnen mit vielen Pflanzen. Wir schauen in die Speisekarte, die eigentlich keine Karte, sondern eher ein Flyer ist - in rot und gelb. Mein Freund erklärt mir, dass ich eines der gesunden Gerichte auswählen soll - ich will aber lieber was anderes und kann mich dann gar nicht mehr entscheiden. Die Bedienung kommt, mein Freund bestellt - ich weiß noch nicht, was ich will und sage, dass ich noch etwas Zeit brauche. Und bin schlecht gelaunt, bockig - hab eigentlich schon gar keine Lust mehr auf's Essen. Ich schaue wieder in die Karte und entdecke einen kleinen Bereich mit "Gerichten für besondere Anlässe", z.B. wenn man mit seiner Affäre zum Essen geht. Dort gibt es Rabe mit Ananas, irgendein Tier mit Algen um den Hals und irgendein niedliches Tier, dass ich eigentlich nie essen würde. Letzteres ist mit dem Hinweis versehen, dass man das Tier aus Artenschutzgründen ganz aufessen muss und keine Reste übrig lassen darf. Mein Freund und ich unterhalten uns über vom Aussterben bedrohte Tiere. Vor kurzem hat eine Gruppe von Fischern einen Eintrag im Guinessbuch der Rekorde bekommen, weil sie 131 Fischarten auf einmal ausgerottet hat. 130 Arten hatten sie schon in ihrem Netz, aber das reichte nicht für den Rekord. Also sind sie extra noch weitergefahren, um auch von der 131. Art den letzten lebenden Fisch zu fangen. Dadurch haben sie zwar ihren Eintrag ins Guinessbuch bekommen, aber die Natur hat sich gerächt: kurz darauf wurde die Insel, auf der die Fischer leben, von Fischen attackiert, und viele Leute starben dabei.

Dann war der Traum vorbei. An den nächsten kann ich mich nur bruchstückhaft erinnern. Es ging um Verwandte in Amerika und einen Freund meiner Eltern.

Und dann bin ich aufgewacht und habe versucht, so viele Details wie möglich im Gedächtnis zu behalten. Fürs erste Mal hat es ganz gut geklappt, finde ich.

Danach bin ich nochmal kurz weggenickt und sah auf einmal Dumbledore vor mir stehen, riesengroß und in einer braunen Kutte. Er hat seinen spitzen Hut flach hingelegt und die rechte Hälfte über die linke gefaltet. Dann wieder zurück und die linke Hälfte über die rechte. Dabei habe ich nur noch den Hut gesehen und nicht mehr ihn. Und dann bin ich endgültig wach geworden. Vielleicht sollte ich vor dem Einschlafen nicht mehr so viel Harry Potter lesen *g*.

Und ansonsten zum Thema Klarträume: Ichversuche seit gestern, regelmäßig RCs zu machen und habe mich dabei für die Uhr und die Finger entschieden. Erstaunlicherweise klappt es ganz gut, dass ich drei oder vier mal am Tag daran denke. Und auch vor dem Einschlafen gestern und heute nach dem Aufwachen habe ich daran gedacht. Der Anfang ist also gemacht...
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